Chapter 62: Chapter 62
Das Lernen war eine Farce gewesen. Leo hatte drei Tage lang über seinen Büchern gehockt, mit blutunterlaufenen Augen und zitternden Händen, während Jannis vergeblich versuchte, ihm die Grundlagen der Analysis zu erklären. Die Luft zwischen ihnen war dick von unterdrückter Angst und der Erinnerung an die rohe Gewalt gegen die Hotelzimmerwand. Sie sprachen nicht darüber. Sie sprachen kaum. Leo trank heimlich aus einer Flasche Wodka, die er im Badezimmerschrank versteckt hatte, und behauptete, es helfe ihm, sich zu konzentrieren.
Am Abend der ersten Prüfung, Deutsch LK, kam Leo zurück ins Hotelzimmer, warf seine Tasche in eine Ecke und sagte nur: „Verkackt.“ Sein Gesicht war eine Maske trotziger Enttäuschung.
„Wie sehr?“ fragte Jannis, der am Tisch saß und die Kontobewegungen auf seinem Laptop studierte. Das Geld schmolz dahin.
„Absolut. Garantiert unter fünf Punkten.“ Leo ging direkt zur Minibar, holte eine kleine Flasche Gin heraus. „Also ist es eh egal. Mathe wird noch schlimmer. Ich bin durch.“
„Das ist Quatsch.“
„Ist es nicht!“ Leo drehte sich zu ihm um, die Flasche in der Hand wie eine Waffe. „Sieh mich an, Jannis! Ich bin ein fucking Wrack. Ich kann mich nicht konzentrieren. Ich schlafe nicht. Ich...“ Seine Stimme brach. „Ich brauche was anderes. Ich kann nicht mehr lernen. Ich will feiern. Jetzt. Sofort.“
Jannis sah die Panik in seinen Augen, das kindliche Bedürfnis, der unerträglichen Realität zu entfliehen. Er fühlte dieselbe Leere, denselben Drang, sie mit Lärm zu füllen. Der saubere, teure Raum erstickte sie. „Okay,“ sagte er, und das Wort fiel wie ein Urteil. „Noch eine Party. Die letzte.“
Leo’s Gesicht hellte sich sofort auf, ein falsches, grelles Aufleuchten. „Die letzte. Die geilste. Größer. Ich ruf alle an.“
Diese Party war von Anfang an anders. Sie hatte die verzweifelte Energie eines letzten Gefechts. Leo lud nicht nur seine Schulkameraden ein, sondern scheinbar jeden, den er je auf Snapchat oder in einer dunklen Kneipenecke kennengelernt hatte. Es kamen ältere Gestalten, Typen mit leerem Blick und nervösen Bewegungen, Mädchen mit zu kurzen Röcken und zu lautem Lachen. Jannis, der am Empfang die Anlieferung von weiteren zehn Kisten Bier und zwei Litern billigem Korn bezahlte, fühlte den Blick des Nachtportiers Henrik im Rücken. Dieser Mann wusste.
Gegen neun Uhr war das Zimmer bereits brechend voll. Die Musik war härter, der Bass dröhnte durch die Wände und ließ das Glas im Fensterrahmen vibrieren. Jemand hatte eine professionelle LED-Lichtleiste mitgebracht, die das Zimmer in ein stroboartiges, rot-bläuliches Inferno tauchte. Der Geruch war eine ekelerregende Mischung aus Schweiß, billigem Parfüm, Bier und dem süßlich-chemischen Dunst von E-Zigaretten.
Jannis stand wieder am Fenster, aber es gab keinen Rande mehr, an den er sich hätte stellen können. Er war umzingelt von Körpern, von lachenden, schreienden, sich bewegenden Körpern. Er trank Korn aus der Flasche, einen brennenden Schluck nach dem anderen. Die Taubheit, die er suchte, stellte sich langsam ein, verschwommene die scharfen Kanten der Realität zu einem erträglichen Dunst.
Leo war der ungekrönte König des Chaos. Er trug kein Shirt mehr, seine leicht mollige Brust glänzte vor Schweiß. Er tanzte in der Mitte des Zimmers, umringt von einer kreischenden Meute, die seine Bewegungen anzufeuern schien. In einer Hand hielt er eine Bierflasche, in der anderen umklammerte er die Hüfte eines blonden Mädchens, das sich an ihn schmiegte. Ihr Lachen war ein durchdringendes Gekreische.
Jannis beobachtete, wie Leos Hand unter den Saum des Röckchens des Mädchens glitt. Sie protestierte nicht, lachte nur noch lauter und warf den Kopf zurück. Ein weißer Blitz der Eifersucht, scharf und toxisch, durchschnitt Jannis’ Betäubung. Er bahnte sich einen Weg durch die Menge, griff nach Leos Arm.
„Komm her,“ brüllte er gegen die Musik an.
Leo drehte sich um, seine Augen waren glasig und weit. „Was? Ich tanze!“
„Jetzt.“ Jannis’ Griff war eisern. Er zog Leo von der tanzenden Menge weg, Richtung Badezimmer. Die Tür war verriegelt. Von innen drangen stöhnende Geräusche und das Klatschen von Haut auf Haut. Jannis fluchte, zerrte Leo stattdessen in den schmalen, dunklen Flur vor dem Aufzug. Es war etwas leerer hier, nur ein paar Leute, die im Schatten jointen.
„Was willst du?“ fauchte Leo, versuchte, seinen Arm frei zu bekommen. Seine Atem roch nach Bier und etwas Chemischem.
„Was ich will?“ Jannis drückte ihn gegen die kühle Wand, sein Körper bedeckte Leos kleineren. „Ich will, dass du aufhörst, dich wie eine billige Hure aufzuführen.“
Leo lachte, ein hohes, hysterisches Geräusch. „Und du? Du stehst nur rum und zahlst. Was macht dich besser?“
Die Worte trafen. Jannis reagierte instinktiv. Er knöpfte seine eigene Jeans auf, dann Leos. Er schob die Hose herunter, nicht sanft. Seine Hand griff zwischen Leos Beine, fand ihn halb steif vor. Er spuckte in seine Hand, ein großer, feuchter Tropfen, und rieb ihn über seinen eigenen, bereits harten Schwanz, der in der Enge der Unterwäsche pochte.
„Warte,“ sagte Leo, doch seine Stimme klang schwach, sein Widerstand war theatralisch.
Jannis wartete nicht. Er drehte Leo grob um, drückte ihn mit dem Gesicht gegen die raue Tapete. Mit einer Hand spreizte er Leos Pobacken, mit der anderen führte er seine dicke Eichel an das verschlossene Loch. Er drückte zu. Es ging nicht. Zu trocken, zu angespannt. Leo stöhnte vor Schmerz.
„Nass mach es,“ keuchte Jannis.
Leo spuckte über die Schulter in seine eigene Hand, führte sie nach hinten und rieb den Speichel grob an sich. Jannis nutzte den Moment, drängte wieder nach. Dieses Mal gab der Muskelring etwas nach, ließ die spitze Eichel eindringen. Es war eine enge, brennende Faust. Leo schrie auf, ein kurzer, abgerissener Laut, der im Bass der Musik unterging.
„Jetzt bist du still,“ zischte Jannis und rammte sich mit einem ruckartigen Stoß vollständig hinein. Leo heulte auf, seine Krallen gruben sich in die Tapete. Jannis begann zu stoßen, ein kurzer, harter, rücksichtsloser Rhythmus. Seine Hüften klatschten gegen Leos Fleisch. Es war kein Akt der Lust, sondern der Bestrafung, der Markierung. In diesem schmuddeligen Flur, vor den halbbewussten Augen anderer, machte er klar, wer hier gehörte.
„Du... du Arschloch,“ stöhnte Leo zwischen den Stößen, aber sein Körper bewegte sich zurück, nahm Jannis ganz auf.
„Dein Arschloch,“ korrigierte Jannis brutal, sein Tempo erhöhend. Der widerliche, feuchte Schmatzlaut ihrer Vereinigung war kaum zu hören. Jemand rief ein dumpfes „Geil!“ von weiter unten im Flur. Es kümmerte sie nicht. Jannis packte Leos Hüften, seine Finger würden morgen tiefe blaue Male hinterlassen, und hämmerte in ihn hinein, bis sein eigenes Kommen sich wie eine explosive Entladung von Zorn und Verzweiflung anfühlte. Er blieb in ihm stecken, keuchend, sein Samen tropfte warm zwischen Leos Beinen hinunter.
Als er herauszog, sackte Leo an der Wand zusammen. Er zog seine Hose hoch, seine Bewegungen waren langsam, benommen. Sein Gesicht war nass von Tränen oder Schweiß, Jannis wusste es nicht.
„Geh zurück,“ sagte Jannis, seine Stimme war wieder leer. „Tanz weiter.“
Leo sah ihn an, sein Blick war unlesbar, dann drehte er sich um und verschwand wieder in der brodelnden Masse des Zimmers.
Die Party kippte irgendwann nach Mitternacht. Die Energie schlug um von hedonistischer Euphorie in etwas Dunkleres, Unkontrollierteres. Die Vorräte an Alkohol gingen zur Neige. Streitigkeiten brachen aus. Jannis sah, wie zwei Typen sich in einer Ecke über eine letzte Flasche Wodka stritten, ihre Stimmen wurden schrill, ihre Gesten ausfahrend.
Plötzlich durchschnitt ein schriller Schrei die Musik. Ein Mädchen, nicht älter als sechzehn, stand zitternd neben dem Bett und starrte auf eine Pfütze aus Erbrochenem auf dem Teppich, in der ihr Handy lag. „Mein Phone! Es ist tot!“ Sie begann hysterisch zu schluchzen.
Leo, völlig abgeschossen, versuchte, sie zu beruhigen, umarmte sie tollpatschig. „Ist schon gut, ich kauf dir ein neues!“ rief er, sein Blick suchte Jannis. Ein teures, betrunkenes Versprechen.
Dann geschah es schnell. Der größere der beiden streitenden Typen, ein bulliger Kerl mit glatt rasiertem Kopf, schubste den anderen so heftig, dass dieser rückwärts in den teuren Flachbildfernseher auf der Kommode stürzte. Es gab ein krachendes, splitterndes Geräusch, und der Bildschirm erlosch mit einem letzten Zischen. Für einen Moment war es still, nur die Musik dröhnte weiter.
„Scheiße
Für einen Moment war es still, nur die Musik dröhnte weiter.
„Scheiße,“ flüsterte der am Boden liegende Typ, umgeben von Glas-Scherben. Der Bullige mit dem rasierten Kopf starrte auf die zerstörte Technik, als erwache er aus einem Traum. Dann traf ihn der Blick des anderen, und alles explodierte.
Es war kein Kampf, es war ein Gemetzel. Der Bullige zog den am Boden Liegenden hoch und schlug ihm die Faust voll in das Gesicht. Ein knackendes Geräusch, dann Blut. Schreiend stürzten sich andere auf die beiden, ein Wirrwarr aus schwingenden Armen, Flüchen, umherfliegenden Getränken. Das Mädchen schrie ununterbrochen, ein durchdringender Alarmton.
Jannis spürte, wie die Betäubung riß. Das war kein Ausbruch von Lebenslust mehr. Das war implodierende Gewalt. Er sah, wie Leo versuchte, dazwischen zu gehen, von einem Ellenbogenstoß getroffen zurücktaumelte. Etwas Kaltes und Sicheres schnappte in Jannis ein. Er bahnte sich einen Weg, packte den Bulligen am Kragen und riss ihn mit einer Kraft, die ihn selbst überraschte, von seinem Opfer weg.
„Raus!“ brüllte Jannis ihm ins Ohr. „Alles raus! Die Party ist vorbei!“
Widerstand formierte sich, grummelnde Proteste. Jannis’ Augen musterten den Raum, sahen die zerbrochene Flasche in der Hand eines anderen Gastes. Er ließ den Bulligen los, stellte sich vor Leo. „Hör zu,“ sagte er, und seine Stimme schnitt durch den Lärm. „Der nächste, der etwas anrührt, bezahlt den Fernseher. Viertausend Euro. Sofort. Wer hat das?“
Das Wort „Geld“ wirkte wie ein Eisguß. Die Aggression erstarb in muttermalendem Schweigen. Der Bullige wischte sich Blut von der Lippe, spuckte auf den mit Glassplittern übersäten Teppich. „Fickt euch,“ knurrte er, rammte seinen Freund an, und sie stolperten zur Tür hinaus. Eine Woge von Gästen folgte ihnen, die plötzliche nüchterne Realität trieb sie ins Freie.
Innerhalb von zehn Minuten war das Zimmer fast leer. Zurück blieben das Schlachtfeld und drei, vier Gestalten, die zu betrunken waren, um zu gehen. Die Musik hatte jemand abgestellt. Die Stille war ohrenbetäubend, erfüllt nur vom Wimmern des Mädchens und dem keuchenden Atem von Leo.
Leo lehnte an der zertrümmerten Kommode, sein nackter Oberkörper bebte. „Das… das ist nicht gut.“
„Nein.“ Jannis trat durch die Verwüstung. Bierlachen, Chipstüten, eine einzelne Sandale, der stinkende Teppich. Und der schwarze, zersplitterte Stern in der Mitte des Flachbildschirms. Vier-, vielleicht fünftausend Euro. Das Geld schmolz wie Eis an der Sonne.
Dann lachte Leo. Ein leises, hysterisches Kichern, das in ein heiseres Lachen überging. „Aber weißt du was? Es war geil. Bis dahin. So frei. So… egal.“ Seine glasigen Augen suchten Jannis. „Du hast mich an die Wand gefickt. Im Flur. Vor allen.“
Jannis sagte nichts. Die Erinnerung war eine fleischliche, schmerzhafte Wärme in seinem Unterleib.
„Ich hab’s gesehen,“ sagte eine heisere Stimme. Das blonde Mädchen, das vorher an Leo geklebt hatte, stand im Türrahmen zum Badezimmer. Sie musterte Leo, dann Jannis. Ihre Tränen waren getrocknet. „Das war krass intensiv.“
Leo grinste, dieses schiefe, gefährliche Grinsen. „Jannis kann krass intensiv.“ Seine Worte waren schwer von Alkohol und etwas Triumphalem. Dann sah er das Mädchen an, wirklich an. „Du bist geblieben.“
„Mein Phone ist hin,“ sagte sie achselzuckend. „Hab nix mehr zu verlieren.“ Sie trat näher, ihr Blick pendelte zwischen den beiden Männern. Eine schmutzige Neugier stand in ihren Augen. „Ihr zwei seid richtig zusammen, ja? Aber so… offen?“
Die Frage hing in der stickigen Luft. Leo schaute zu Jannis. Nicht fragend. Herausfordernd. Es war dieselbe Herausforderung wie im Flur, nur anders gewendet. Eine Einladung zum Sturz in einen noch tieferen Abgrund. „Manchmal,“ sagte Leo langsam, seine Augen wurden schmal. „Wenn es passt. Warum? Hast du Bock?“
Das Mädchen zögerte keine Sekunde. „Mit welchem von euch?“
Leo lachte wieder. „Warum nicht mit beiden?“ Er ging zu Jannis, legte ihm eine Hand auf die Brust. Sein Atem roch nach Verwesung und Jugend. „Ein Abschiedsgeschenk. Für dich. Bevor hier die Rechnung kommt.“ Seine Stimme sank zu einem heiseren Flüstern. „Du hast mir den Arsch aufgerissen. Jetzt lad ich dich ein. Wir teilen sie.“
Jannis fühlte, wie sich etwas in ihm öffnete, ein dunkler, gähnender Schlund. Es war keine Lust. Es war die puren, vernichtenden Konsequenz ihres Tuns. Die letzte Grenze, die es zu übertreten galt. Er nickte, fast unmerklich.
„Okay,“ sagte das Mädchen, ihr Lächeln war nervös und gierig. Sie zog ihr top aus, warf es auf das verschmutzte Bett. Ihre Brüste waren klein, mit harten, dunklen Nippeln.
„Leg dich hin,“ befahl Leo, und seine Stimme hatte einen befehlshabenden Ton, den Jannis noch nie von ihm gehört hatte. Das Mädchen gehorchte, rücklings auf dem Bett, zwischen den zerwühlten Laken und den fetttriefenden Pizzakartons. Leo kniete sich zwischen ihre Beine, zog ihr den Rock hoch. Sie trug keinen Slip.
„Na sieh an,“ murmelte Leo und fuhr mit zwei Fingern über ihre bereits feuchte Spalte. Sie stöhnte auf. „Schön nass. Die kleine Schlampe steht auf Publikum.“ Er blickte zu Jannis auf. „Komm her. Sieh dir das an.“
Jannis trat näher, sein eigener Schwanz war steinhart in seiner Hose. Er beobachtete, wie Leo seinen Kopf senkte und anfing, die Muschi des Mädchens mit der Zunge zu bearbeiten. Er leckte sie nicht zärtlich, er fraß sie, gierig und laut, seine Hände drückten ihre Oberschenkel brutal auseinander. Das Mädchen schrie, krümmte sich, grub ihre Hände in Leons Haare.
„Fick mich, bitte fick mich jetzt,“ japste sie.
Leo richtete sich auf, wischte sich das Kinn am Laken ab. Er knöpfte seine Jeans auf, sein gekrümmter Schwanz sprang hervor, dunkelrot und glänzend vor ihrem Saft. Er spuckte in seine Hand, rieb es schnell über sich selbst. Dann, ohne weitere Vorbereitung, rammte er sich in sie.
Sie schrie, ein kurzer, scharfer Laut, dann umschlang sie ihn mit den Beinen. Leo stieß zu, ein hektischer, ungleichmäßiger Rhythmus. Das Bett ächzte unter ihnen. Sein Blick war auf Jannis gerichtet, wild und triumphierend. „Sie ist eng. So verdammt eng. Willst du wissen, wie sich das anfühlt?“
Jannis zog seinen eigenen Schwanz heraus. Er war dick, die Adern traten pulsierend hervor. Das Mädchen sah ihn, ihre Augen weit aufgerissen. „Ja,“ keuchte sie. „Bitte.“
Leo zog sich aus ihr heraus, sein Schwanz glänzte feucht. „Ihr Arsch,“ sagte Leo zu Jannis, atemlos. „Nimm dir ihren engen Arsch. Ich halt sie fest.“
Jannis spuckte in seine eigene Hand, rieb den Speichel über sein Schaft. Das Mädchen drehte sich widerstandslos auf den Bauch, Leo drückte ihren Oberkörper in die Matratze. Jannis positionierte sich, seine dicke Eichel drückte gegen das kleine, verschlossene Loch. Er drängte. Es gab kaum Widerstand.
Mit einem brutalen Stoß brach er in sie ein. Sie schrie, ein gellender, schmerzerfüllter Schrei, der im leeren Zimmer widerhallte. Es war eng und heiß, ein fast unerträglicher Druck. Jannis stöhnte, packte ihre Hüften und begann zu ficken, tiefe, langsame Stöße, die sie mit jeder Bewegung vorwärts schoben.
„So ist’s recht,“ keuchte Leo und beobachtete, wie Jannis‘ Arsch sich beim Stoßen anspannte. Er griff nach vorn, packte das Mädchen am Haar und zwang ihren Kopf zu sich hoch. Dann schob er ihr seinen Schwanz in den Mund. „Lutsch, du Fotze. Lutsch ihn schön, während er dich von hinten auseinander nimmt.“
Das Mädchen würgte, Tränen traten ihr in die Augen, aber sie bewegte ihren Kopf, nahm ihn tief in den Rachen. Ihr Stöhnen war ein ersticktes, blubberndes Geräusch. Jannis erhöhte das Tempo, sein Schlag wurde härter, unkontrollierter. Der Klang war nass und fleischig, ein widerliches Schmatzen bei jedem Eindringen. Der Geruch von Schweiß, Sperma und weiblicher Absonderung erfüllte den Raum.
Leo, angespornt von dem Anblick und den Vibrationen aus ihrem Mund, kam zuerst. Er stieß ein heiseres Stöhnen aus, sein Körper verkrampfte sich, und er spritzte ihr in den Rachen. Sie würgte erneut, schluckte krampfhaft.
Der Anblick trieb Jannis über den Rand. Er rammte sich ein letztes Mal bis zum Anschlag in ihren engen Arsch, und seine Eruption fühlte sich an wie das Entleeren seiner ganzen vergifteten Seele. Er blieb in ihr, zitternd, während sein Samen in sie hineinpulsierte.
Dann war es still. Nur ihr keuchender Atem, vermischt mit Schluchzen. Leo ließ ihren Kopf los, sie rollte zur Seite, ihr Gesicht eine Maske aus Tränen, Schminke und Speichel. Sie zitterte am ganzen Leib.
Keiner sagte ein Wort. Leo zog seine Hose hoch. Jannis zog sich aus ihr zurück, ein letzter Tropfen Weißes tropfte auf das Laken. Er sah die Verzweiflung in ihren Augen, die Leere in seinen eigenen.
Draußen im Flur ertönte ein lautes, autoritäres Klopfen. Eine tiefe, fremde Stimme rief: „Hotel Security! Machen Sie sofort auf!“
Leo erstarrte. Sein Blick traf den von Jannis. Das war keine Rechnung mehr, die ins Zimmer geschoben wurde. Das war das Ende der geduldigen Welt, die gegen ihre Tür hämmerte.
Das Klopfen wurde härter, ein metallisches Hämmern, das durch die Holztür drang. „Aufmachen! Polizeiliche Meldung!“
Jannis‘ Geist, noch verschwommen von Sex und Korn, riss sich scharf zusammen. Sein Blick flog über die Verwüstung: das blutende Mädchen, den zertrümmerten Fernseher, Leo, der bleich dastand. Dies war keine Security mehr. Das war etwas anderes. „Zieh dich an,“ zischte er dem Mädchen zu. Sie stolperte vom Bett, wischte sich mit einem zerknüllten Shirt über das Gesicht und kämpfte in ihre Kleider.
Leo bewegte sich nicht. Seine Augen waren auf die Tür gerichtet. „Die haben die Bullen gerufen.“
„Das ist klar.“ Jannis ging zur Tür, atmete einmal tief durch. Er öffnete sie einen Spalt, blockierte die Sicht mit seinem Körper. Zwei Polizeibeamte in Uniform, ein älterer mit scharfem Blick und eine jüngere Frau, standen draußen. Hinter ihnen, mit verschränkten Armen und einem tieffurchenden Ärger im Gesicht, stand Henrik, der Nachtportier.
„Wir haben mehrere Meldungen über Lärm, eine Schlägerei und Sachbeschädigung erhalten,“ sagte der ältere Beamte ohne Vorwort. Seine Augen versuchten, an Jannis vorbei in den Raum zu sehen. „Dürfen wir eintreten?“
„Es ist nur ein kleiner Streit gewesen,“ sagte Jannis. Seine Stimme klang erstaunlich ruhig. „Alles ist schon geklärt. Die Gäste sind gegangen.“
„Wir müssen das selbst feststellen.“ Die Polizistin trat schon vor. Jannis wich zurück, und das volle Ausmaß des Zimmers lag offen da. Der zerstörte Fernseher. Der stinkende, zerlumpte Teppich. Das Mädchen, das mit gesenktem Kopf auf dem Bettrand saß. Leo, mit offener Jeans und wildem Haar.
Der ältere Beamte pfiff leise durch die Zähne. Sein Blick blieb an dem Mädchen hängen. „Wie alt bist du?“
„Achtzehn,“ flüsterte sie. Es war eine offensichtliche Lüge.
„Ausweise. Alle.“ Es dauerte zehn endlose Minuten. Jannis holte seinen Pass. Leo, dessen Hände zitterten, kramte seinen Schülerausweis hervor. Das Mädchen, die Sarah, hatte einen Perso, der sie tatsächlich als achtzehn auswies. Der Beamte studierte die Papiere, dann musterte er ihre Gesichter. Er ging zum Fernseher, berührte die zerbrochene Scheibe nicht. „Wer ist für den Schaden verantwortlich?“
„Ein Gast,“ sagte Jannis. „Er ist geflohen. Wir kennen seinen Namen nicht.“
„Das ist sehr ungünstig für Sie. Der Geschädigte ist das Hotel.“ Der Beamte wandte sich an Henrik. „Wünschen Sie Anzeige?“
Henrik seufzte. Sein Blick traf den von Jannis, und darin lag eine ganze Kalkulation. Anzeige hieß Sperrung des Zimmers, Ermittlungen, Ärger mit der Geschäftsführung. Es war ihm zu viel. „Wenn der Schaden ersetzt wird. Sofort. Bar. Viertausendfünfhundert.“
Jannis nickte. Er ging zu seinem Koffer, holte das dicke, lederne Geldbörschen heraus, das noch mit Ludwigs Bargeld gefüllt war. Er zählte fünftausend in hunderter Bündeln auf die Kommode. Das leise Rascheln der Scheine war das einzige Geräusch im Raum. Henrik nahm das Geld, zählte es nicht einmal, steckte es ein.
Die Polizistin musterte Leo, dessen Pupillen noch immer weit und dunkel waren. „Haben Sie Drogen konsumiert?“
„Nur Alkohol,“ sagte Leo, und sein Grinsen war ein schiefes, gespenstisches Ding.
Die Beamten tauschten einen Blick. Die Beweislage war dünn, der Schaden beglichen, alle über achtzehn. Der Ärger war größer als der mögliche Ertrag. „Eine letzte Verwarnung,“ sagte der ältere mit gespannter Stimme. „Bei der nächsten Störung gehen Sie in Gewahrsam. Verstanden?“
Sie gingen. Henrik folgte ihnen, ohne ein weiteres Wort. Die Tür schloss sich mit einem leisen Klicken.
Die Stille danach war dick und schwer. Sarah brach das Schweigen. Sie zündete sich mit zitternden Fingern eine Zigarette an. „Das war krass.“
Leo lachte. Es war ein hohles, trockenes Geräusch. Er ging zur Minibar, die vom Sicherheitspersonal ignoriert worden war, und holte zwei kleine Flaschen Whisky heraus. Er reichte eine Jannis. „Prost. Auf die Bullen.“ Er trank, ging dann zum Fenster und starrte auf die ersten grauen Streifen der Morgendämmerung über den Dächern Oberhausens. „Fünftausend Euro. Für einen Fernseher. Das ist fast lustig.“
„Es ist gar nichts lustig,“ sagte Sarah. Sie stand auf, ihr Körper schien klein und zerbrechlich in dem Chaos. „Ich geh.“
„Warte.“ Leo drehte sich um. Sein Gesicht war ein Spiegelbild abgrundtiefer Erschöpfung und einer elektrisierenden, verrückten Idee. „Die Bullen waren gerade hier. Die sind jetzt weg. Die kommen heute nicht wieder. Henrik hat sein Geld. Was hält uns jetzt noch auf?“
Jannis spürte den Whisky in seiner Kehle brennen. „Was willst du sagen?“
„Ich sag, dass wir erst angefangen haben.“ Leo trat auf ihn zu, seine Augen brannten. „Die haben uns gedemütigt. Die haben uns durchsucht wie Kriminelle. In unserem eigenen Zimmer, für das du bezahlst. Und dann gehen sie einfach? Weil du Geld hinschmeißt?“ Er schüttelte den Kopf. „Nein. Das ist nicht vorbei. Wir machen richtig auf. Heute Abend. Noch eine. Die letzte, wahre letzte. Und diesmal…“ Sein Blick ging von Jannis zu Sarah und wieder zurück. „…diesmal machen wir, was wir wollen. Ganz. Ohne Grenzen. Ich hab Bock auf was Neues.“
Sarah zögerte. Die Furcht in ihren Augen kämpfte mit dem Nervenkitzel. „Was meinst du?“
„Ich mein, dass ihr beide mir gehört. Für heute Nacht.“ Leo sprach direkt zu Jannis. „Und ich gehöre euch. Und wir gehören allen. Wir laden jeden ein, der Bock hat. Wir mischen alles durch. Du willst wissen, wie sich ein anderer Schwanz anfühlt, Jannis? Ein fremder? Oder eine andere Fotze? Heute Nacht kannst du es herausfinden. Ich auch.“ Sein Atem ging schnell. „Ein Abschied, der sich lohnt. Bevor dieses ganze beschissene Geld alle ist. Ein Fest. Für uns.“
Die Herausforderung hing im Raum, giftig und verlockend. Es war der nächste logische Schritt in ihrem freien Fall. Eine Verbrennung aller verbliebenen Scham. Jannis sah die zerstörte Einrichtung, spürte das schwindende Bargeld in seiner Brieftasche. Es gab nichts mehr zu verlieren, nur die letige, finstere Neugier zu befriedigen. Er nickte.
Leo grinste. Er zog sein Handy hervor. Seine Finger flogen über den Bildschirm. „Ich schreib in die Gruppen. ‚Letzte Chance. Abrissparty. Alles erlaubt. Kommt zahlreich. Bringt Freunde mit.‘“ Er sah zu Sarah auf. „Du bleibst.“
Sie zögerte, dann zuckte sie mit den Schultern. Ein resigniertes, wollüstiges Funkeln trat in ihre Augen. „Warum nicht? Mein Handy ist eh hin.“
Die Vorbereitungen hatten die hastige Intensität eines Sturmlaufs. Jannis ging zur Bank, hob den Rest des Bargelds ab – noch zehntausend Euro. Er kaufte in einem Getränkemarkt ein: Kistenweise Energy-Drinks, billigen Sekt, drei Liter Wodka, drei Liter Korn. Dazu Kondome und zwei große Flaschen Gleitgel, die er wortlos auf das Band legte. Der Kassierer beachtete ihn nicht.
Leo hatte die Organisation übernommen. Er hatte nicht nur die Schul-Gruppen angeschrieben, sondern Kontakte aus dunkleren Ecken mobilisiert. Gegen acht Uhr abends kamen sie. Nicht dreißig, sondern näher an fünfzig. Sie strömten ins Zimmer, eine wogende Masse aus Leder, synthetischen Stoffen, blanker Haut und erwartungsvollen Blicken. Die Musik war diesmal reiner, hämmernder Techno, ohne Lyrics, nur ein pulsierender Herzschlag.
Und es war von Anfang an anders. Die Angst war weg, ersetzt durch eine animalische, einvernehmliche Gier. Das zerstörte Zimmer, der fehlende Fernseher, all das war keine Warnung mehr, sondern eine Einladung zur Zerstörung des eigenen Körpers. Paare fingen sofort an, sich in Ecken zu küssen, Hände verschwanden unter Kleidern.
Jannis stand mit einer Flasche Wodka in der Hand und beobachtete. Ein großer, kräftig gebauter Mann, vielleicht Mitte zwanzig, mit kurz geschorenen Haaren und tätowierten Unterarmen, musterte ihn von der anderen Seite des Raumes. Es war ein eindeutiger, wertender Blick. Leo tauchte neben Jannis auf, folgte seinem Blick. „Der heißt Tom. Gefällt er dir?“
„Ich weiß nicht,“ sagte Jannis. Seine Kehle war trocken.
„Dann finde es heraus.“ Leo schubste ihn leicht in Toms Richtung. „Ich seh nach der Sarah.“
Tom lächelte, als Jannis näher kam. Es war kein freundliches Lächeln. „Du bist der Gastgeber.“
„Ja.“
„Leo sagt, hier gelten heute keine Regeln.“
„Scheint so.“
Tom nahm einen Schluck aus seiner Dose. Dann legte er Jannis eine Hand auf die Brust, eine plumpe, besitzergreifende Geste. „Ich hab schon länger Bock auf dich. Seit der letzten Party. Du siehst aus, als könntest du was vertragen.“ Seine Hand glitt nach unten, drückte gegen den Stoff von Jannis‘ Hose, fand die schon halbharte Beule darunter. „Komm mit.“
Er zog Jannis nicht ins Badezimmer, sondern mitten durch die Menge zur freien Wand neben dem zerbrochenen Fernseherschrank. Einige Leute jubelten auf, andere pfiffen. Tom drehte Jannis um, drückte sein Gesicht gegen die kühle Tapete. Seine Bewegungen waren sicher, routiniert. Er knöpfte Jannis‘ Hose auf, zog sie ihm samt Unterhose über den Hintern hinunter.
„Schön weit machen,“ murmelte Tom, und seine mit Gleitgel glitschigen Finger fuhren ohne Vorwarnung in Jannis ein. Es war ein scharfer, dehnen
Der scharfe, dehnende Schmerz ließ Jannis die Luft anhalten. Toms Finger waren dick und unsanft, bohrten sich in ihn hinein, machten ihn mit groben, scherbenden Bewegungen bereit. Jannis biss die Zähne zusammen, sein Griff an der Tapete wurde weißknöchrig. Es war demütigend. Es war genau das, was er verdiente.
„So ist’s gut,“ brummte Tom und zog seine Finger heraus. Jannis hörte das Klicken einer Gürtelschnalle, das Rascheln einer Kondompackung. Dann spürte er die stumpfe, viel größere Spitze von Toms Schwanz gegen sein geöffnetes Loch. Tom spuckte, ein feuchter Klacks traf Jannis‘ Rücken, und dann drang er ein.
Es war eine vollständige, zerstörende Invasion. Toms Schwanz war länger und dünner als seiner, aber er stieß mit einer rohen, mechanischen Kraft zu, als wolle er etwas einrammen. Jannis stöhnte auf, der Schmerz vermischte sich mit einem überwältigenden Gefühl der Preisgabe. Tom packte seine Hüften und zog ihn bei jedem Stoß rückwärts auf sich, sein Atem war heiß und Biergetränkt an Jannis‘ Nacken.
„Ja, nimm ihn, du geiler Arsch,“ keuchte Tom, sein Tempo beschleunigend. Die Wand scheuerte an Jannis‘ Wange. Neben ihnen tanzte ein Paar, völlig unbeeindruckt, die Frau beobachtete sie mit einem trägen, interessierten Lächeln. Jannis ließ den Blick schweifen und sah Leo.
Leo stand am anderen Ende des Raumes, neben dem Bett. Sarah kniete vor ihm, ihr Mund arbeitete an seinem Schwanz. Aber Leo schaute nicht auf sie herab. Seine Augen waren auf Jannis gerichtet, auf die Stelle, an der Tom ihn nahm. In Leos Blick lag kein Zorn, keine Eifersucht. Nur eine fieberhafte, voyeuristische Befriedigung. Er sah zu, wie Jannis genommen wurde, und sein Gesicht zeigte eine Art stolzen Besitz. Er nickte Jannis fast unmerklich zu, als wolle er sagen: Siehst du? So ist Freiheit.
Diese Billigung, dieser schmutzige Segen, trieb Jannis über eine unsichtbare Schwelle. Er stieß seinen Arsch zurück, nahm Tom tief und gierig auf. Ein fremder Mann fickte ihn in einem Raum voller Fremder, und sein… sein was? Sein Geliebter? Sein Katalysator? Schaute zu und fand es gut. Die Absurdität war so gewaltig, dass sie sich wie Ekstase anfühlte.
Tom kam mit einem erstickten Fluch, sein Körper verkrampfte sich, und er rammte sich mehrmals zuckend in Jannis. Dann blieb er liegen, sein Gewicht lastete auf Jannis. Schließlich zog er sich zurück, das Kondom ließ er einfach auf den schmutzigen Teppich fallen.
Jannis drehte sich um, zog seine Hose hoch. Seine Knie wollten nachgeben. Tom klopfte ihm grinsend auf die Schulter. „Guter Arsch. Vielleicht später nochmal.“ Dann verschwand er in der Menge.
Jannis bahnte sich einen Weg zum Bad, um sich zu säubern. Die Tür war wieder verriegelt. Er lehnte dagegen, atmete keuchend. Von innen hörte er das unverkennbare Schmatzen von Sex, gemischt mit einem weiblichen Stöhnen und einem männlichen, das nicht Leo war.
Er ging zurück ins Hauptzimmer. Die Energie hatte sich abermals gewandelt. Es war keine einzelne Party mehr, sondern eine Sammlung sich überlagernder sexueller Akte. In einer Ecke lag ein Mann über einer Frau, seine Hinternbacken bewegten sich rhythmisch. Zwei Mädchen küssten sich, die Hände tief in den Unterwäsche des anderen vergraben. Leo war jetzt auf dem Bett, Sarah ritt ihn, ihre Brüste hüpften, ihr Kopf war zurückgeworfen. Neben ihnen, auf allen vieren, ließ ein anderer junger Mann sich von einem Mädchen von hinten nehmen.
Leo sah Jannis. Seine Augen waren glasig, aber wach. Er winkte ihn heran. Als Jannis näher kam, streckte Leo eine Hand aus, zog ihn an der Hose zu sich herunter. Sarah hörte nicht auf, sich auf ihm zu bewegen.
„Du… du hast ihn gefickt,“ keuchte Leo, ein Lächeln auf den Lippen. „Ich hab’s gesehen. Wie war’s?“
„Fremd,“ sagte Jannis, seine Stimme war heiser.
„Gut, oder?“ Leo griff hinter Sarahs Rücken, packte Jannis‘ Hand und führte sie zu Sarahs nasser, von ihrem eigenen und Leos Saft glänzenden Muschi. „Jetzt du. Nimm sie. Von mir aus. Ich will zusehen.“
Sarah öffnete die Augen, sah Jannis an. Sie stieg von Leo ab, sein Schwanz glitt glänzend aus ihr heraus. Sie legte sich auf den Rücken, spreizte die Beine. Ihre Muskii war rot, geschwollen, offen. Jannis kniete sich zwischen ihre Schenkel. Sein eigener Schwanz war wieder hart. Er stieß mit einem einzigen, tiefen Stoß in sie. Sie war viel weiter als vorhin, heiß und schlaff. Sie stöhnte, aber es klang mehr nach Erschöpfung als Lust.
Leo rollte zur Seite, stützte den Kopf auf eine Hand und beobachtete sie. Sein Blick wandert