Cover of The Deepest Dive

190 chapters · 785859 words · Read 0 times

A story about two chubby boys (otters in gay terms) in their mid twenties (at least 2500 words) about how they meet and them having sex (being as detailed and explicit as possible)

Chapter 136: Chapter 136

Tom blieb still, sein Gesicht weich und nachdenklich, während er von seinem eigenen Schritt aus zu einem Garten wurde. Die grünen Handabdrücke auf seiner hellen Hose sahen aus wie moosbewachsene Steine. Alex arbeitete schweigend weiter, vertieft in die Aufgabe, seine Zunge spitz zwischen die Lippen geklemmt. Jahre später, als Jonah diesen fleckigen, ausgeblichenen Hosenboden in einer Schachtel auf dem Dachboden fand, würde ihn der Geruch nach Textilfarbe und Sommergras direkt zurück in diesen Nachmittag werfen, in dem die Sprache ihres Sohnes aus Farbe und stiller Erlaubnis bestand.

Die Zeit in Königshardt wurde nicht in Jahren, sondern in diesen Abdrücken gemessen. In dem ersten Geburtstagskuchen, den Alex für Jonah backte, dessen verbrannte Kanten sie alle stolz aßen. In den Nächten, in denen Albträume ihn schüttelten und er, jetzt zwölf, wortlos in ihr Bett kroch, seinen wachsenden, weichen Körper zwischen ihnen einkeilernd. In den schließlich lautstark geführten Debatten über Filme, über Schulstoff, über die absurde Frisur eines Mitschülers. Alex wuchs nicht nur; er entspannte sich, Schicht für Schicht, wie eine geschlossene Faust, die sich langsam öffnet.

Er füllte sich auch aus, sein kindlicher Körper verwandelte sich in die solide, weiche Statur eines jungen Mannes. Mit achtzehn war er untersetzt und kräftig, mit breiten Schultern, die eine sanfte, volle Brust trugen. Sein Bauch war weich und rund, über dem Bund seiner Jeans sichtbar, und seine Oberschenkel rieben sich beim Gehen oft aneinander. Er trug sein Gewicht mit einer Art beiläufiger Akzeptanz, so wie er auch seine blassen, wachen Augen und sein dunkles, stets ein wenig zu lange gewachsenes Haar trug. Er sah aus wie ein Junge, der aus gutem Essen und ruhiger Sicherheit geformt worden war.

„Die Zulassung ist da. Bochum. Informatik.“ Alex legte den Brief auf den Küchentisch, zwischen die Krümel des Frühstücks. Seine Stimme war neutral, aber seine Finger trommelten eine nervöse Melodie auf die Plastikfolie. Jonah und Tom tauschten einen Blick aus, der ein ganzes Jahrzehnt in einer Sekunde zusammendampfte. Die Kiste mit alten Kleidern für die WG, die sie schon seit Monaten in der Garage stapelten, war plötzlich kein abstraktes Projekt mehr. Sie war ein tatsächliches Loch, das bald in ihrem Haus klaffen würde.

Die Wohnung in Bochum war im vierten Stock eines gelb verputzten Gebäudes aus den 50er Jahren, die Treppenhäuser rochen nach altem Linoleum und vielen Generationen von Studenten. Alex‘ Zimmer war das kleinste, mit einem schrägen Dachfenster, das auf eine Betonwand zeigte. Seine Mitbewohner warteten bereits im gemeinsamen, vermüllten Wohnzimmer. Leo, neunzehn, dünn wie eine Stange, mit einem rattenartigen Gesicht und unruhigen Händen, die ständig an den losen Fäden seines Sweatshirts zupften. Dann Sarah, achtzehn, klein und sportlich-kompakt, mit kurzen, pinken Haaren und einem misstrauischen Blick, der sofort abschätzte, wie viel Platz Alex einnehmen würde. Und Mina, ebenfalls achtzehn, die mit ihren üppigen Kurven, den weiten Hüften und den vollen Brüsten, die unter einem zu engen Bandshirt hervordrängten, fast dekadent in dem schäbigen Raum wirkte.

„Also, der Kühlschrank ist nach Fächern organisiert,“ begann Leo sofort, während Alex seine Kiste abstellte. „Alles andere führt zu Blutvergießen.“

Die erste Woche war ein einziger, verschwommener Ritus der Grenzauslotung. Sie teilten sich die eklige Dusche, dessen Dichtung schwarz vor Schimmel war. Sie stritten sich über das ungespülte Geschirr, das sich in der Spüle türmte. Und am vierten Abend, nachdem sie ihre ersten Studivorschüsse erhalten hatten, beschlossen sie, sich gemeinsam abzuschießen. „Wir müssen das sozial verträgliche Besäufnis durchführen,“ verkündete Mina und kippte eine erschreckende Menge billigen Wodka in eine saubere Mülltonne, die sie mit Orangennektar auffüllten. „Kommt schon, ihr Weicheier. Bis zum Vergessen.“

Sie tranken aus klebrigen Bechern auf dem abgewetzten Teppichboden. Leo erzählte von seinem gescheiterten Bandprojekt, seine Stimme wurde schrill. Sarah, die Biologie studierte, dekonstruierte sarkastisch die anatomischen Unwahrscheinlichkeiten in einem Pornofilm, den sie auf ihrem Laptop laufen ließen. Alex, der schnell und tief trank, um seine laute Schüchternheit zu ertränken, beobachtete Mina. Sie trank mit einer routinierten, fast geschäftlichen Effizienz. Ihr Lachen wurde lauter, ihr Blick verschleierter. Sie rutschte auf ihn zu, ihre warme, weiche Hüfte presste gegen seine, während sie Leo etwas zurief.

„Du bist so leise,“ murmelte sie in sein Ohr, ihr Atem roch süß und chemisch. „Magst du es, zuzuschauen?“ Ihre Hand landete auf seinem Oberschenkel, eine schwere, präsente Wärme. Alex fühlte, wie ihm das Blut in die Ohren schoss und anderswohin. Er nickte, unfähig zu sprechen. Die Welt hatte bereits diese weiche, nachgebende Kantenlosigkeit angenommen. Die Decke schien zu atmen. Sarahs Stimme kam wie durch Watte.

Irgendwann stolperte Leo rauchend auf den Balkon. Sarah verschwand würgend im Badezimmer, begleitet von heftigen, krächzenden Geräuschen. Alex und Mina waren allein auf dem sofa, ein Krater aus leeren Flaschen und Asche zwischen ihnen. Das pornografische Geduddel vom Laptop war das einzige Licht. „Scheiße ist das langweilig,“ lallte Mina und schob ihren Laptop beiseite. Ihr Blick fiel auf Alex, nahm sein gerötetes Gesicht, seine verkrampfte Haltung auf. Ein langsames, träges Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus. „Du willst was Echtes sehen?“

Sie stand auf, wankte leicht, und zog ihr Shirt einfach über den Kopf. Ihre großen, vollen Brüste fielen schwer heraus, die Warzen dunkel und erigiert. Alex erstarrte. Sein Atem blieb stecken. Er hatte noch nie im echten Leben, so nah, so roh, eine nackte Frau gesehen. „Komm schon,“ sagte sie und lachte, während sie die Schnalle seiner Jeans öffnete. Ihre Finger waren ungeschickt, aber bestimmt. „Ist doch nur Fleisch. Hier.“

Sie zog seinen Schwanz heraus, der bereits steif und dunkelrot zwischen seinen weichen Bauchfalten stand. Er war mittellang, aber dick, und glänzte jetzt feucht in dem bläulichen Licht. Mina pfiff anerkennend durch die Zähne. „Respekt.“ Sie kniete sich vor ihn, sackte zwischen seine gespreizten Beine, und ohne weitere Vorbereitung nahm sie ihn vollständig in den Mund. Die plötzliche, heiße, unerwartete Feuchte ließ ihn reflexartig die Hüften hochwerfen. Ein ersticktes Stöhnen entwich ihm. Ihr Mund war ein lebendiger, saugender Strudel, ihre Zunge presste gegen seinen empfindlichsten Punkt unter der Eichel. Sie arbeitete ihn mit einer kruden, betrunkenen Hingabe, ihre Hand wichste gleichzeitig seinen Schaft, während Sabber und Vorflüssigkeit über ihre Finger und seine Hoden rannen.

„Ich… ich komme gleich…“ stammelte er, eine nicht existierende Warnung.

Sie zog ihren Mund mit einem feuchten Plopp ab, ihr Kinn glänzte. „Nicht hier,“ keuchte sie. Sie stand auf, drehte sich um und beugte sich über die Armlehne des Sofas, ihr runder, üppiger Hintern war jetzt auf ihn gerichtet, nur in einem spitzenbesetzten Slip. „Da rein. Mach’s voll.“ Sie zog die Seitenteile ihres Slips beiseite, entblößte sich. Alex sah die feuchten, dunklen Falten zwischen ihren dicken Schenkeln. Sein Kopf war eine einzige, pochende, alkoholisierte Drohung. Er stolperte auf sie zu, sein Schwanz stieß gegen ihr nasses Fleisch. Er fummelte, verfehlte den Eingang, drückte dann plump und ohne jedes Fingerspiel hinein. Sie war eng und heiß wie ein Fieber.

„Fick mich, du fette Sau,“ stöhnte sie in die Polsterung, und ihre Worte, so gemein und direkt, gaben ihm einen schmutzigen, elektrischen Schub. Er packte ihre breiten Hüften, seine Finger gruben sich in ihr weiches Fleisch, und begann zu stoßen. Es war kein Rhythmus, nur ein betrunkenes, heftiges Rein- und Rausrammen. Das Klatschen ihrer Körper, das nasse Schmatzen jedes Stoßes, übertönte das Würgen aus dem Badezimmer. Seine Sicht war auf den weißen, zitternden Mond ihrer Haut vor ihm verengt, auf das Gefühl, endlich etwas Unkontrollierbares zu kontrollieren. Der Druck kochte in ihm, unaufhaltsam, ein Vulkan aus Wodka und jugendlichem Hormonüberschuss. Nach vielleicht einer Minute, höchstens zwei, brach er zusammen. Ein tierisches, keuchendes Geräusch brach aus seiner Brust, als er sich bis zum Anschlag in sie hineinbohrte und kam. Seine Ejakulation war heftig und viel, eine heiße Flut, die er in ihren fremden, engen Raum schoss.

Er blieb in ihr, zitternd, sein Gewicht lastete auf ihrem Rücken. Irgendwo schlug eine Tür. Leo kam vom Balkon zurück, seine Augen waren schmale Schlitze. Er sah sie, sah Alex‘ entblößten, schlaff werdenden Hintern, hörte das keuchende Atmen. Ein müdes, zynisches Grinsen verzog sein Gesicht. „Na also,“ sagte er nur und ging in sein Zimmer. Mina schob Alex von sich. Er fiel auf den Teppich, seine Hose rutschte ihm bis zu den Knien. Sein Schwanz, schlaff und glänzend von ihren Säften, lag auf seinem weichen Bauch.

Mina zog ihren Slip wieder hoch, ohne ihn anzusehen. „Scheiße, ich bin komplett geleckt,“ murmelte sie und wankte in Richtung Küche. Alex blieb liegen, das Pornosoundtrack pulsierte in seinen Ohren. Die Betrunkenheit schlug jetzt in eine bleierne, sich drehende Übelkeit um. Der Geruch von Sperma, Schweiß und abgestandenem Zigarettenrauch hing dick in der Luft. Er rollte sich zur Seite, zog seine Jeans mühsam hoch. Seine Gedanken waren eine zähflüssige, beschämte Masse. Er dachte an die farbverschmierten Hände seines Vaters im Garten, an den Geruch nach frischem Teig. Das fühlte sich an wie das Leben eines anderen.

Sein Telefon vibrierte auf dem Teppich. Eine Nachricht von Jonah. Alles gut angekommen? Brauchst du noch was? Alex starrte auf die sanften Pixelworte. Er schmeckte Galle und Wodka im eigenen Mund. Sein Finger zitterte über dem Bildschirm, unschlüssig.

Sie hießen Fiona, Mark und Steffen. Die WG war eine überteuerte Drei-Zimmer-Dachgeschoss-Bude in Bochum-Wiemelhausen mit schiefen Böden und schmutzig weißen Heizkörpern, die im Herbst wie verrückte Blechschläger klapperten. Fiona, neunzehn, hatte schulterlanges, fettiges blondes Haar und die blassen, ernsten Augen einer angehenden Politikwissenschaftlerin; ihr Körper war schmal bis auf ein weiches, rundliches Paar Hüften, die immer in zu engen Jeans steckten. Mark, achtzehn wie Alex, war ein asthmastrangiger Informatiker mit einem dünnen Oberlippenbart, dessen einzige Muskulatur in seinen nervös zuckenden Fingern zu liegen schien. Steffen, auch neunzehn, studierte Maschinenbau, hatte ausladende Schultern vom Handball in der Schulzeit, aber bereits eine weiche Wölbung über seinem Gürtel, auf die er mit einer Mischung aus Trotz und Verlegenheit hinwies.

Alex selbst war nun ein breit gebauter junger Mann mit dem ruhigen, verlässlichen Gewicht seines einen Vaters Jonah und einer Verteilung, die an Toms jugendliche Statur erinnerte, bevor sie durch die Jahre ausgehöhlt worden war. Sein Gesicht war rund und offen, von einem leichten, dunklen Flaum umrahmt, und sein Bauch wölbte sich sanft über dem Bund seiner Jogginghosen, ein weiches Polster, das Fiona einmal, nach dem dritten Wodka Mix, als "verdammt gemütlich" bezeichnet hatte. Es war sein erster Auszug, seine erste eigene Tür, sein erstes Bad mit schwarzem Schimmel in den Fugen.

Die Einweihungsparty war keine geplante Sache. Sie entstand am dritten Abend aus gemeinsamer Langeweile, der Einsicht, dass niemand Freunde in Bochum hatte, und drei Flaschen abscheulich süßen Wodkas aus dem Supermarkt um die Ecke. Sie saßen auf dem abgewetzten Teppichboden des Wohnzimmers, um den niedrigen Couchtisch herum. Steffen trank Wodka pur, mit einem Ruck des Kopfes wie in schlechten Filmen, und hustete danach jedes Mal hemmungslos. Mark mischte seine mit zuckerfreiem Red Bull. Fiona und Alex teilten sich den letzten Orangensaft, gaben den Wodka in die beiden halbvollen Gläser, bis die Flüssigkeit trüb und gefährlich wirkte.

„Prost auf das Klappern!“ schrie Steffen gegen das plötzliche Hämmern der Heizung an und leerte sein Glas erneut.

Der Alkohol brannte eine grobe, warme Linie in Alex‘ Brust. Er war nicht erfahren darin. Ein paar Biere bei Jugendtreffs, der eine oder andere heimliche Versuch in seinem Zimmer in Königshardt, aber nie dieses zielstrebige, dumpfe Abschütten. Das erste Glas ließ die Kanten des Raumes verschwimmen. Das zweite ließ ihn über einen von Marks Witzen lachen, einem schlechten über Programmierer und Bier, dessen Pointe er sofort wieder vergaß, aber das Lachen hielt an, ein tiefes, blubberndes Geräusch, das ihm aus dem Bauch aufstieg.

„Du lachst wie mein Onkel,“ kicherte Fiona und schob ihm ihr Glas hin. „Hier, trink meinen Rest. Ich will die Kalorien nicht.“

Ihre Finger berührten sich. Seine waren dick, ihre schmal und eiskalt von der Wodkaflasche. Er nahm das Glas und trank. Es schmeckte nach säuerlicher Orange und chemischem Feuer.

Um Mitternacht war der Wodka alle. Die Welt war ein weiches, drehendes Kissen. Steffen stand auf, wankte und griff nach der Fensterbank. „Brauchen mehr. Mark, du Pfennigfuchser, du hast noch Bier in deinem Zimmer. Ich hab's gesehen.“

„Die sind für… Notfälle,“ japste Mark, dessen Gesicht grün unter der fahlen Deckenlampe schimmerte.

„Das ist ein Notfall!“ brüllte Steffen und lachte, ein lautes, hallendes Geräusch. Er stapfte in den Flur, hörte in Marks Zimmer eine Kiste scheppern.

Fiona lehnte sich gegen Alex, ihr warmer Arm pressete gegen seinen. Ihr Haargeruch war süßlich-schweißig, vermischt mit dem scharfen Alkoholatem. „Mir ist heiß,“ murmelte sie. „Mirkommst auch heiß vor.“

Er nickte, sein Kopf fühlte sich an wie ein schwerer Ballon am Ende eines dünnen Fadens. Alle differenzierten Gedanken waren zu einem gleitenden Brei verkocht. Da war nur die Wärme, Fionas Gewicht an seiner Seite, der dröhnende Lärm aus Marks Zimmer, wo Steffen nun offenbar sein eigenes Bier hielt, und ein tiefes, kribbelndes Verlangen in seinem Unterleib, das er nicht eindeutig zuordnen konnte. Es war ein Wunsch nach Berührung, nach Enge, nach dem Fortspülen des letzten Restes seiner sonst so wachen, beobachtenden Selbst.

Steffen kam mit zwei Dosen billigem Pils zurück, warf eine Mark zu, der sie schwachlächelnd fing. Die andere gab er Alex. „Für den Gemütlichen. Nimm dir, was du brauchst.“

Sie stießen an, das Aluminium klirrte feucht und schwach. Alex kippte die halbe Dose in einem Zug. Das Bier war flach und bitter, spülte die Süße des Wodkas weg und hinterließ eine tiefere, gründlichere Trunkenheit. Er spürte, wie etwas in ihm überlief.

Später, die Zeit hatte sich in klebrige, diskontinuierliche Schnipsel aufgelöst, lag Alex auf dem Rücken in seinem noch leeren Zimmer, nur eine Matratze auf dem Boden. Das Licht war aus, nur das orange Streiflicht der Straßenlaterne schien durch die Jalousie. Fiona lag neben ihm. Sie hatten nicht beschlossen, hier zu landen. Sie waren einfach hingefallen. Steffen schnarchte donnernd im Wohnzimmer. Mark würgte leise im Bad.

Fionas Hand wanderte. Zuerst über seinen Bauch, fächelte über das weiche Baumwollhemd, dann darunter. Ihre Finger waren immer noch kalt. Sie griff zu. „Du bist so weich,“ flüsterte sie, ihre Stimme war belegt und nahe an seinem Ohr. „Ganz anders als Steffen.“

Er drehte seinen Kopf, sah ihr Profil im Halbdunkel. Ihr Mund war offen. Er roch das Bier auf ihrem Atem. Eine Welle von Erektion schoss in ihn, plump und unkompliziert. Er sagte nichts. Er rollte sich auf sie, sein Gewicht sank auf ihre schmalen Hüften. Sie stöhnte auf, nicht aus Schmerz, sondern aus Überraschung. Sie kämpften mit ihren Hosen, ein albernes, verzweifeltes Ringen mit Knöpfen und Reißverschlüssen. Seine Boxershorts rutschte er nur halb herunter, bis zu den Oberschenkeln.

Es gab kein Vorspiel. Ihre Münder fanden sich in einem nassen, schlecht koordinierten Kuss, Zähne klapperten. Er führte sich selbst mit einer hand, fischte seinen dicken, steifen Schwanz hervor, der in der kühlen Luft sofort eine feuchte Spitze zeigte. Er stieß mit der Hüfte vor, suchte blind. Seine Eichel schabte über ihren Bauch, dann, als sie ihre Hände zwischen ihre Körper schob und ihn grob ausrichtete, über das grobe Haar ihres Schlitzes. Sie war nicht nass genug. Er drang trotzdem ein, ein mühsames, brennendes Eindringen, das sie beide einen erstickten Laut ausstoßen ließ.

„Fuck,“ keuchte sie, und ihre Beine schlossen sich verkrampft um seine Hüften. „Ganz langsam, Alex. Verdammt.“

Er hielt inne, versenkt in der trockenen, ziehenden Enge. Sein Kopf brummte. Dann begann er sich zu bewegen, einen harten, ruckartigen Rhythmus, der die Matratze auf dem blanken Linoleumboden hin und her schob. Es war kein gutes Ficken. Es war roh und egoistisch und vollgepackt mit der Wucht seiner achtzehn Jahre und der vier Wodka-Mixes. Er stieß zu, sein Bauch klatschte gegen sie, der Schweiß brach ihm aus allen Poren. Ihre Nägel gruben sich in seinen breiten Rücken.

„Ja, so,“ fauchte sie, ihr Kopf war zur Seite geworfen.„Hart. Fick mich hart, du dicker Bär.“

Die Worte trieben ihn an, lösten etwas animalisch Direktes in ihm aus. Er vergrub seinen Schwanz in ihr mit einer Kraft, die ihr einen Schmerzensschrei entlockte, den sie sofort in ein Lachen verwandelte. Er spürte nichts als das Reiben, den Druck, die dumpfe Überflutung seiner Sinne. Er kam schneller als er wollte, ein heftiger, fast gewalttätiger Orgasmus, der ihn zusammenzucken ließ, als sein Sperma in heißen Strömen in sie spritzte. Er blieb auf ihr liegen, keuchend, sein Puls hämmerte in seinen Ohren. Der Geruch von Schweiß, Bier und Sex war plötzlich überwältigend.

Fiona schob ihn nach einer Minute ab. Sie stand auf, wankte, und zog ihre Hose hoch. Ohne ein Wort verließ sie das Zimmer. Er hörte die Badezimmertür schließen, dann den Wasserhahn laufen.

Alex blieb liegen, sein Schwanz erschlaffte kläglich auf seinem Oberschenkel, glänzend von ihrem Schleim und seinem eigenen Sperma. Die Decke drehte sich. Seine Zunge fühlte sich an wie Filz. Die Erregung wich einer schlagartigen, üblen Leere, die tiefer ging als nur der Magen. Er dachte an die grünen Blätter auf Toms Armen vor zwölf Jahren. Er dachte daran, wie still Tom geblieben war. Dann hörte er Marks Würgen im Bad wieder aufnehmen und Steffens Schnarchen wie eine Motorsäge.

Er rollte sich zur Seite und erbrach sich auf den Linoleumboden neben seiner Matratze. Es war eine klare, brennende Flüssigkeit, die nach Wodka und Orangensaft und dem unverdauten Abendbrot roch. Er wischte sich mit dem Ärmel seines Hemdes über den Mund. Ein letzter Schauer lief durch ihn hindurch, eine Erschütterung, die von seinem durchweichten Schritt bis in seine Zähne ausstrahlte. Dann fiel er zurück in die schwarze, traumlose Stille. Draußen fuhr eine Straßenbahn vorbei, ihr quietschendes Geräusch schnitt durch die Nacht wie ein stumpfes Messer.

Tom blieb still, sein Gesicht weich und nachdenklich, während er von seinem eigenen Schritt aus zu einem Garten wurde.

Zwölf Jahre später stand Alex an der offenen Tür eines Altbau-WG-Zimmers in Bochum, einen klappbaren Koffer in der Hand. Mit achtzehn hatte er die sparsame Statur seiner Kindheit in eine weichere, vollere Form verwachsen. Sein Gesicht war rund, mit vollen Wangen und einem sanften Doppelkinn, das unter seinem hellen Stoppelbart verschwand. Seine T-Shirts spannten über einem weichen Bauch und breiten Schultern, seine Oberschenkel rieben sich beim Gehen leicht aneinander. Er atmete die Luft ein: altes Holz, Wandfarbe, und das scharfe Aroma von Industriereiniger. Hinter ihm riefen Stimmen durcheinander.

Die WG war eine Dreizimmerwohnung im dritten Stock, mit schrägen Wänden und einem Flur, der nach feuchten Jacken und Mikrowellen-Pizza roch. Seine Mitbewohner waren ein lebhaftes Mosaik aus Körpern und Hintergründen. Leon, neunzehn, studierte Maschinenbau und war sehnig und drahtig, mit einem ständigen Zucken im Knie, als laufe ein Motor in ihm. Sein Haar war kurz und dunkel, seine Hände ständig in Bewegung. Lena, achtzehn und im ersten Semester der Sozialen Arbeit, war klein und knopfartig, mit kurzen, pink gefärbten Haaren und einem unerschütterlich optimistischen Grinsen. Sie trug meist weite Hoodies und enge Jeans. Dann war da noch Mika, ebenfalls achtzehn, der Philosophie und Literaturwissenschaften verschlugen und der ein melancholisches Gesicht und eine ruhige, tiefe Stimme hatte. Mika war groß und schlaksig, mit knotigen Knöcheln und dunklen Ringeln unter seinen blassgrauen Augen.

„Also, das ist deins,“ sagte Lena und zeigte auf eine schmale Tür mit abblätterndem Lack. „Es ist nicht groß, aber du hast dein eigenes Waschbecken. Und die Aussicht ist… naja, auf den Hinterhof.“

Alex schob den Koffer über die Schwelle. Der Raum war kahl, mit einem schmalen Bett, einem Kleiderschrank, der schief stand, und einem Schreibtisch unter einem kleinen, staubigen Fenster. Es war perfekt. Es war sein. Er drehte sich zu den anderen um, die ihn im Flur erwarteten. „Wo kauft man hier Bier?“

Die erste Woche war ein Wirbelwind aus Einführungswochen, verlorenen Hörsälen und nervösen Smalltalks. Am Freitagabend beschlossen sie, den Einstieg zu feiern. Leon organisierte einen Kasten sechzehn Pils, Lena kippte eine vier Euro Flasche Wodka und einen Liter Orangensaft in eine salatbollenförmige Schüssel. Mika steuerte einen abgewetzten, harten dazu bei.

Die Musik aus Leons Lautsprecher war hart, ein schneller, monotoner Bass, der durch die dünnen Wände der Wohnung zitterte. Sie tranken Schnaps aus abgewaschenen Kaffetassen, schnell und ohne Anlauf, um den Geschmack zu übertönen. Die Wodka-Bowle wurde in hohen Gläsern angestoßen und schnell geleert. Alex, nicht gewohnt von zu Hause, wo ein Glas Wein am Sonntag die Grenze war, fühlte, wie die Schärfe des Alkohols seine Kehle hinunterbrannte und eine wohlige Wärme in seinem Magen verbreitete. Er lachte lauter, seine Zurückhaltung schmolz unter der Hitze.

Lena erzählte eine peinliche Geschichte aus der Schulzeit, und Leon krümmte sich vor Lachen auf dem abgetragenen Sofa. Mika saß in einem Sessel und rauchte eine handgedrehte Zigarette, sein melancholisches Lächeln wurde weicher. Alex bemerkte, wie Leons Blick immer wieder auf Mikas lange Finger fiel, wenn er die Asche abklopfte. Er bemerkte auch, wie Lenas Knie beim Lachen gegen sein eigenes drückte, fest und absichtsvoll.

Die zweite Runde Bowle verschwand. Die Welt wurde weicher an den Rändern. Alex' Kopf fühlte sich schwer und angenehm an, wie mit Watte ausgekleidet. Er erzählte von Jonah und Tom, vage, nannte sie "meine Väter", und sah den kurzen, neugierigen Blitz in den Augen der anderen. Niemand stellte Fragen. Sie schenkten nach. Das dritte Bier öffnete etwas in seiner Brust, ein Ventil für eine Aufregung, die er nicht kannte.

Leon stand auf und schwankte leicht. „Langweilig!“ rief er, seine Stimme übertönte die Musik. „Wir spinnen Flaschendrehen.“

Lena jubelte. Sie fegten eine Fläche auf dem abgenutzten Teppich frei. Eine leere Pilsflasche wurde in die Mitte gelegt. Die Regeln waren simpel und altbacken. Die Flasche zeigte auf Lena, als Leon sie zum ersten Mal drehte. Sie zögerte, grinste dann breit, kletterte über den niedrigen Tisch und küsste Alex fest auf den Mund. Sein Mund schmeckte nach Wodka und Zitrone, und ihre Lippen waren weich und fordernd. Ein heißer Schock durchfuhr ihn, rein und unrein zugleich. Die Jungs johlten.

Als Leon an der Reihe war, landete die Flasche bei Mika. Die Luft erstarrte für einen Moment. Dann beugte sich Leon vor, sein drahtiger Körper bewegte sich mit einer Katzenhaftigkeit, die nüchtern undenkbar gewesen wäre, und küsste Mika mit einer langsamen, unverkennbaren Absicht. Es war kein Jux. Es war ein Kuss. Mika erwiderte ihn, seine große Hand legte sich an Leons Hals, und für zehn sekunden war das Wohnzimmer still, nur das Bässen der Musik füllte den Raum.

Alex spürte einen Stich, heftig und unerwartet. Er sah weg. Seine eigene Reaktion machte ihm Angst. Lena beugte sich zu seinem Ohr. Ihr Atem roch süß und sauer. „Und?“, flüsterte sie. „Möchtest du auch dein Ding mit ihm drehen? Oder lieber mit mir?“ Ihre Hand lag auf seinem Oberschenkel, die Finger drückten in sein weiches Fleisch.

Die Flasche drehte sich wieder. Sie landete auf Alex. Sie zeigte auf Leon. Leon grinste, ein fiebriges, betrunkenes Grinsen. „Na komm, Dickerchen“, sagte er, seine Worte waren bereits leicht verschwommen. Er kroch auf allen vieren über den Teppich, sein Gesicht war nur Zentimeter von Alex entfernt. „Ich beiß nicht.“

Und Alex, dessen Kopf in Alkohol und Verwirrung und einer plötzlichen, überwältigenden Neugier schwebte, schloss die Augen und ließ es geschehen. Leons Kuss war anders, härter, seine Zunge drang sofort vor und schmeckte nach Bier und Rauch. Alex’ eigene Hande, schwer und ungeschickt, fanden Leons Hüften, spürten die schmale, harte Taille unter dem weichen Stoff des Sweatshirts. Ein tiefes, dunkles Verlangen durchzuckte ihn, gepaart mit einer Scham, die ihn heiß machte.

Das Spiel löste sich auf, aufgelöst in ein wirres Geflecht aus Händen und suchenden Mündern. Lena küsste Mika. Mika berührte Leons Haar. Alex beobachtete aus einer nebelhaften Distanz, als ob sein Bewusstsein über der Szene schwebte. Er trank ein weiteres Bier, direkt aus der Flasche. Die Welt kippte langsam. Das Gelächter wurde lauter, die Berührungen weniger zielgerichtet, mehr verzweifelt gierig.

Irgendwann stand er auf, um zur Toilette zu gehen, und die Welt drehte sich um neunzig Grad. Die Wand traf seine Schulter. Er stolperte ins Badezimmer, würgte trocken über dem Klo, brachte aber nichts hoch. Sein Spiegelbild war verschwommen, gerötet, fremd. Als er zurückkam, war das Wohnzimmer fast dunkel, nur eine Standleuchte beleuchtete eine Ecke. Lena und Mika waren verschwunden, ihre Zimmertür geschlossen. Leon lag halb auf dem Sofa, sein Hemd aufgeknöpft, sein Blick glasig.

„Alles gut bei dir, Großer?“, murmelte Leon. Seine Hand streckte sich aus, griff nach Alex’ Handgelenk und zog. Alex fiel neben ihn, seine beträchtige Masse sank in die weichen Kissen. Leons Haut roch nach Schweiß und dem billigen Duschgel der WG.

„Mir ist schwindlig“, sagte Alex, und seine Stimme klang weit weg.

„Komm, wir legen uns hin“, sagte Leon. Er stand auf, wankte, zog Alex mit sich. Sie stolperten den kurzen Flur entlang zu Leons Zimmer, einem Chaos aus Kleidung, technischen Zeichnungen und leeren Energydrink-Dosen. Leon schob Alex auf das schmale Bett. Die Matratze federte unter seinem Gewicht.

Die Tür fiel ins Schloss. Das Geräusch war endgültig. Leon stand einen Moment schwankend da, dann löste sich etwas in seiner Haltung. Die ausgelassene Trunkenheit wich einer konzentrierten, stumpfen Entschlossenheit. Er zog sein Shirt aus, warf es weg. Sein Oberkörper war blass und schmal, die Rippen zeichneten sich deutlich ab.

„Bist du schwul?“, fragte Leon direkt, während er sich auf das Bett kniete.

Alex starrte auf ihn. Seine Gedanken waren dick und träge. „Ich… weiß nicht.“

„Dann finde es raus.“

Leon beugte sich vor und küsste ihn wieder, aber diesmal war es kein Spiel mehr. Es war invasiv, besitzergreifend. Seine Hände fuhren unter Alex’ Shirt, kneteten das weiche Fleisch seiner Brust, zwickten seine Brustwarzen, bis es schmerzte. Alex stöhnte, ein Laut von Überraschung und Erregung. Seine eigenen Hände waren gefangen, blockiert von Leons Körper und der Enge des Bettes.

„Mach das aus,“ befahl Leon und zog an Alex’ Hemd. Alex hob gehorsam die Arme, ließ sich das Shirt über den Kopf ziehen. Die kalte Luft traf seinen schwabbeligen Oberkörper. Er fühlte sich entblößt, riesig und hässlich neben Leons drahtiger Schlankheit. Leon starrte ihn an, ein kalkulierender Blick. Dann beugte er sich hinunter und nahm eine von Alex’ Brustwarzen in den Mund, biss zu, saugte grob. Der Schmerz war scharf, durchdringend, verwandelte sich sofort in einen strömenden Strom von Lust, der direkt in seinen Unterleib schoss.

„Scheiße,“ flüsterte Alex, seine Hände griffen nach Leons Haar, nicht um ihn wegzuziehen, sondern um ihn näher zu drücken.

Leon lächelte gegen seine Haut, sein Mund war feucht. „Du magst das, hm? Du stehst auf ein bisschen wehtun, du fette Sau.“ Das Wort traf Alex wie ein Peitschenschlag. Es weckte etwas Rohes, Demütigendes und unglaublich Erregendes in ihm. Er stieß seine Hüften nach oben, seine Erektion, dick und schwer, presste gegen den Stoff seiner Jeans.

Leon fummelte mit Alex’ Gürtel, öffnete die Hose und zog sie ihm samt der Unterwäsche über die Hüften. Alex’ Schwanz sprang frei, dunkel und schon feucht an der Spitze. Leon packte ihn mit einer kalten, festen Hand und begann zu reißen, seine Bewegung war hart und unpersönlich. „So ist’s recht,“ knurrte Leon, während er sich über Alex beugte. „Du willst kommen, was? Du willst deine fette Wichse überall spritzen.“

Alex’ Kopf dröhnte. Die Welt schrumpfte auf diese Hand, auf diese abfälligen Worte, auf das brennende Gefühl in seinem Bauch. Er war kurz davor, viel zu schnell, die Scham und die Erregung waren ein und dasselbe. „Ja,“ keuchte er, „bitte, Leon, ich…“

Doch Leon hörte auf. Er ließ Alex’ steifen Schwanz los, der verzweifelt in der kalten Luft zuckte. Stattdessen rutschte er nach unten, drängte Alex’ Knie auseinander, seine eigenen Jeans noch an. Sein Atem war heiß gegen Alex’ inneren Oberschenkel, gegen seinen sack. Dann, ohne Vorwarnung, schob Leon ihn grob auf die Seite, bis Alex auf dem Bauch lag, sein Gesicht in Leons Kissen vergraben. Alex wand sich, verwirrt, sein Schwanz quetschte sich schmerzhaft unter seinem eigenen Gewicht.

Er spürte Leons Hände auf seinem Arsch, grob die Pobacken auseinanderziehend. Etwas Feuchtes und Kaltes, wahrscheinlich Speichel, wurde gegen sein enges Loch gedrückt. Leon spuckte, ein warmes, vulgäres Geräusch. „Entspann dich,“ sagte Leon, seine Stimme war jetzt ganz flach, fast sachlich.

Alex versuchte zu protestieren, aber die Worte kamen nicht. Dann spürte er den Druck, die stumpfe, unnachgiebige Spitze von Leons Schwanz, die gegen ihn drückte. Es brannte höllisch, ein scharfer, reißender Schmerz. Er erstarrte, seine Finger krallten sich in die Bettlaken. Leon stieß nicht sanft zu. Er drängte mit einer betrunkenen, ungeduldigen Kraft vorwärts, ein langer, qualvoller Stoß, der Alex’ Körper durchbohrte.

Ein erstickter Schrei entfuhr Alex’ Mund, erstickt vom Kissen. Die Tränen schossen ihm in die Augen. Leon war ganz in ihm, seine schmalen Hüften lagen fest gegen Alex’ fleischigen Hintern gedrückt. Er blieb einen Moment so, atmete schwer. Dann begann er sich zu bewegen.

Es war kein Rücken, es war ein Hacken. Kurze, harte Stöße, die Alex jedes Mal nach vorne warfen. Der Schmerz ließ nicht nach, er verwandelte sich, vermischte sich mit einer tiefen, unnatürlichen Erfüllung. Leon griff nach vorne, packte eine Handvoll von Alex’ Bauchfett und z

Read on DreamPress