Cover of The Deepest Dive

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A story about two chubby boys (otters in gay terms) in their mid twenties (at least 2500 words) about how they meet and them having sex (being as detailed and explicit as possible)

Chapter 174: Chapter 174

Maiks Herz hämmerte immer noch, als er den schwarzen Dienstwagen verließ. Die kalte Nachtluft im Industriegebiet stach in seine Lungen. Vor ihm lag das schmucklose Mehrfamilienhaus, das als Safe House diente. Apartment 3B. Alex. In seiner Tasche klackerten zwei Schlüsselbundwerke – Masterkeys, die sein Vater vor Jahren für ein schwachsinniges Sicherheitsunternehmen hatte anfertigen lassen. Dinge, von denen seine Kollegen beim LfV nie erfahren durften. Sein Vater. Die Schweizer Konten. Das ganze verdammte Erbe, das er hasste und das jetzt ihre einzige Chance war.

Er hatte den Anruf von Felix erwartet. Nicht den direkten Besuch. Aber als die anonyme SMS mit den Koordinaten und der Uhrzeit kam – „Wenn du sie behalten willst, musst du sie holen. Jetzt.“ – hatte er nicht gezögert. Er hatte den Ordner „Meine Zeugen“ auf einen verschlüsselten Stick gezogen, seinen privaten Laptop formatiert und den Dienstwagen ohne Genehmigung genommen. Sein Magen war ein Knoten aus Angst und dieser stumpfen, besitzergreifenden Erregung. Die Bilder. Ihre Körper. Sie gehörten ihm jetzt, auf eine Weise, die über einen Cloud-Ordner hinausging.

Die Haus- und Wohnungstür öffneten sich mit einem leisen, öligen Klicken des Spezialschlüssels. Der Flur roch nach Desinfektionsmittel und alten Teppichen. Er schlich die Treppe hoch, sein etwas fülligerer Körper bewegte sich ungewohnt leise. Vor der Tür zu 3B blieb er stehen, atmete tief durch. Dann schloss er auf.

Das Zimmer war dunkel, bis auf den schwachen Schein einer Straßenlaterne, die durch die Jalousien fiel. Alex lag zusammengerollt auf dem schmalen Bett, offenbar im unruhigen Schlaf. Maik trat näher. In dem bläulichen Licht sah Alex noch jünger aus, noch zerbrechlicher. Die ausgeprägten Schlüsselbeine. Die langen Wimpern. Maik spürte, wie sich in seiner Jeans etwas regte, ein vertrauter Druck. Nein. Jetzt nicht. Jetzt handeln.

Er legte eine Hand vorsichtig auf Alex’ Schulter. Der junge Mann fuhr hoch, ein erstickter Schrei auf den Lippen.

„Psst!“ Maik presste einen Finger gegen seine eigenen Lippen. „Ich bin’s. Maik. Vom Chat.“

Alex’ Augen weiteten sich vor panischer Verwirrung. Er rappelte sich zurück, bis sein Rücken gegen die Wand stieß. „Was… was machen Sie hier? Die Überwachung…“

„Ist für die nächsten zwanzig Minuten eine Schleife. Ich habe den Feed gehackt. Hab nicht viel Zeit.“ Maiks Stimme klang heiser, aber bestimmt. „Du musst mir vertuen. Wir müssen gehen. Jetzt sofort.“

„Wohin? Warum?“

„Weil Vogel dich und Leon in den nächsten Tagen als unkooperative Zeugen fallen lässt. Weil meine Vorgesetzten den Ordner mit euren Bildern finden werden und das eure Glaubwürdigkeit endgültig zerstört. Weil ich euch da rausholen will.“ Er hielt inne, suchte nach den richtigen Worten. „Weil ich euch haben will.“

Alex starrte ihn an. Die Worte hingen zwischen ihnen, roh und ungeschminkt. „Sie sind verrückt.“

„Vielleicht. Ich habe Ressourcen. Mein Vater… wir haben ein Haus in der Schweiz. In den Bergen. Keine Auslieferung. Kein Zugriff für Vogel oder Frommhold. Absolut sicher.“ Maik beugte sich vor. Sein Atem war warm. „Ich habe den Wagen unten. Ich hole Leon zuerst. Sein Safe House ist zehn Minuten entfernt. Du wartest hier, packst nichts ein. Nur dich.“

„Und warum sollten wir Ihnen glauben? Sie haben uns beobachtet. Sie haben…“ Alex’ Stimme brach.

„Ich habe gewichst, während ich euch beobachtet habe. Ja.“ Maik sagte es ohne Scham, direkt. „Ich habe jedes Bild gespeichert. Jedes Stöhnen. Es macht mich an. Ihr macht mich an. Und ich will nicht, dass diese widerlichen Schweine euch kaputtmachen. Also helfe ich euch. Das ist der Deal.“

Es war ekelhaft. Es war ehrlich. Alex sah in die kleinen, intensiven Augen des älteren Mannes. Er sah die Fettleibigkeit, die leichte Schweißperle an der Stirn. Er sah auch die Entschlossenheit. Felix’ Worte hallten in ihm nach: Der Köder ist ausgelegt. War Maik der Köder? Oder waren sie es?

„Okay,“ flüsterte Alex.

„Zieh dich an. Ich bin in zwanzig Minuten zurück. Verlass den Raum nicht.“ Maik drehte sich um und verschwand in der Dunkelheit des Flurs. Seine Hand zitterte leicht, als er die Tür hinter sich schloss.

Die Fahrt zu Leons Unterkunft war ein Albtraum aus roten Ampeln und jagenden Gedanken. Er parkte zwei Straßen weiter, näherte sich dem backsteinernen Zweifamilienhaus von hinten. Dieselbe Prozedur. Der Masterkey. Die Tür zum Erdgeschoss-Apartment gab nach.

Leon schlief nicht. Er saß im Dunkeln auf dem Sofa, den Blick auf den fernseherlosen Schrank gerichtet. Als die Tür aufging, sprang er auf, die Instinkte aus der Gasse sofort wach. Er griff nach einer leeren Flasche auf dem Tisch.

„Keine Bewegung,“ zischte Maik und schaltete seine Taschenlampe an, blendete Leon kurz. „Ich bin Maik. Der Operator.“

„Der Voyeur,“ korrigierte Leon, seine Stimme ein tiefes, gefährliches Growlen. Er ließ die Flasche nicht sinken.

„Ja. Der Voyeur. Ich bringe dich zu Alex. Wir verschwinden.“

Leon lachte, ein kurzes, böses Geräusch. „Verschwinden? Bist du bescheuert? Die haben Schützen auf dem Dach. Das ist ne Falle.“

„Die Schützen sind vom selben Dienst. Ich habe ihre Kommunikation umgeleitet. Sie bekommen für die nächste Stunde nur Standbilder. Hier.“ Maik warf ein Tablet auf das Sofa. Auf dem Bildschirm lief der Live-Feed der Überwachungskamera in Leons Zimmer. Es zeigte Leon, regungslos auf dem Sofa sitzend, in einer Schleife von vor fünf Minuten. „Wir haben ein kleines Zeitfenster. Willst du in diesem Loch verschimmeln, oder willst du zu Alex?“

Der Name wirkte wie ein physischer Schlag. Leons Widerstand brach zusammen. „Wo ist er?“

„In seinem Zimmer. Wir holen ihn ab. Dann geht’s direkt südlich.“ Maik musterte Leon im trüben Licht. Er war größer als Alex, muskulöser, trotz der letzten Wochen. Die Narbe auf seinem Oberschenkel war unter der Jogginghose zu erahnen. Maiks Mund wurde trocken. Der wilde, zornige Look in Leons Augen war genau so, wie er ihn aus den Videos kannte. Es machte ihn wahnsinnig an.

„Warum machst du das?“ fragte Leon, während er in seine Schuhe schlüpfte.

Maik zögerte nicht mehr. „Weil ich euch beide will. Und weil ich es kann.“

Wenige Minuten später saß Leon, angespannt wie eine gespannte Feder, auf dem Beifahrersitz des Dienstwagens. Alex kletterte hinten rein. Ihr Blick traf sich im Rückspiegel. Eine wortlose, schockierte Anerkennung. Sie waren wieder zusammen. In einem Auto mit dem Mann, der sie beobachtet hatte.

Die Fahrt zur Grenze war ein schweigsames, adrenalingeladenes Rennen gegen die Zeit. Maik fuhr kompetent, aber nicht auffällig. Über das Autoradio hörte er den Polizeifunk ab. Noch keine Alarme. Er schaltete es aus.

„Ihr werdet neue Papiere brauchen,“ sagte Maik, ohne den Blick von der Straße zu nehmen. „Schweizer Pässe. Die sind schon in Arbeit. Kontakte meines Vaters. Er hat… Unternehmen dort.“

„Wer ist dein Vater?“ fragte Alex leise.

„Ein Arschloch mit zu viel Geld. Nutzlos, außer für solche Situationen.“ Maiks Finger klopften auf das Lenkrad. „Das Haus steht leer. Es ist abgelegen. Ihr werdet sicher sein.“

„Und was willst du dafür?“ Leons Stimme war ein direkter Herausforderung vom Beifahrersitz.

Maik sah ihn kurz an. Das Licht einer Straßenlaterne strich über sein Gesicht. „Ich will euch. Beide. Nicht nur in Fotos.“

Die Direktheit ließ die Luft im Auto knapp werden. Alex spürte, wie Hitze in seinen Unterleib schoss. Er sah Leon im Spiegel an. In dessen Augen blitzte etwas Gefährliches, Einverständiges auf.

Sie wechselten das Auto an einem vorbereiteten Ort – einem dunklen Parkplatz eines Autobahnrasthofs. Ein silberner Mercedes SUV stand dort, Schlüssel unter der Matte. Maik übergab jedem einen Rucksack mit neuen Klamotten, barocken Schweizer Sim-Karten und einem Bündel Franco-Metzger. Ohne ein Wort stiegen sie um.

Als sie die deutsche Grenze hinter sich ließen, nur ein kurzer Blick der Grenzer auf ihre noch gültigen, echten Pässe, brach die Anspannung in einer Welle stumpfer Erschöpfung. Sie fuhren stundenlang, die Nacht durch, hinauf in die immer steiler werdenden Berge. Die Luft wurde klarer, kälter.

Die Morgendämmerung malte die Gipfel in Rosa und Grau, als Maik von der Hauptstraße auf eine schmale, geschotterte Piste abbog. Sie führte steil bergan, gesäumt von dunklen Tannen. Dann, nach einer letzten Kurve, lag es vor ihnen: Ein modernes, aber geducktes Holzhaus mit großen Glasfronten, das sich an den Hang schmiegte. Eine atemberaubende Aussicht auf das Tal und die schneebedeckten Gipfel auf der anderen Seite.

Maik schaltete den Motor aus. Eine tiefe, atemlose Stille umfing sie, nur unterbrochen vom Knacken der kühlenden Motorhaube und einem fernen Vogelruf.

„Willkommen in der Freiheit,“ sagte Maik leise.

Das Haus innen war minimalistisch, aber teuer. Gepflegte Holzböden, eine offene Wohnküche, ein großer Kamin. Drei Schlafzimmer. Die Fenster waren Panoramafenster. Man sah kilometerweit nichts außer Wald und Felsen.

Die erste Stunde verlief in scheuem Schweigen. Sie inspizierten die Räume, wie gestrandete Tiere in einem neuen Gehege. Maik zeigte ihnen die gut gefüllte Vorratskammer, den Weinkeller, die High-Tech-Sicherheitsanlage, die das Grundstück überwachte.

Dann, in der riesigen, noch unmöblierten Wohnhalle, standen sie sich einfach gegenüber. Die Übersprungenergie der Flucht, die wochenlang angestaute Angst und Lust, die bizarre Dreiecksdynamik – alles entlud sich in diesem Blick.

Leon machte den ersten Schritt. Er ging auf Maik zu, langsam, mit der Anmut eines Raubtiers. „Du hast gesagt, du willst uns. Nicht nur auf Fotos.“

Maik nickte, sein Herz hämmerte ihm gegen die Rippen. „Ja.“

„Dann zeig’s,“ knurrte Leon.

Es war keine zarte Annäherung. Es war eine Machtübernahme. Leon griff nach der Hemdsfront des älteren, fülligeren Mannes, zog ihn grob an sich und presste seinen Mund auf seinen. Es war ein beißender, dominanter Kuss. Maik stöhnte in Leons Mund, seine Hände fuhren unsicher zu Leons Hüften, packten den festen Stoff der Jogginghose.

Alex beobachtete, wie von der Stelle gefroren, seine eigene Erregung war sofort da, scharf und beschämend intensiv. Er sah, wie Maiks etwas dickere Hände über Leons Rücken wanderten, wie Leon Maiks Hemd aufriss, Knöpfe über den Boden sprangen.

Leon brach den Kuss ab, schob Maik mit erstaunlicher Kraft gegen die kalte Glasfront. „Du hast zugesehen, du fetter Schweinehund. Jetzt darfst du anfassen.“

Maik keuchte. „Ja. Ja, bitte.“

Leon drehte ihn um, drückte sein Gesicht gegen das Glas. Er riss Maiks Hose und Unterhose in einem Ruck hinunter, ließ seinen dicken, blassen Arsch frei. Maiks eigener Schwanz war steinhart, klatschte gegen die kalte Scheibe. Leon sah über seine Schulter zu Alex. „Komm her. Nimm dir, was du willst.“

Alex bewegte sich wie im Traum. Er trat hinter Maik. Sein Blick fiel auf den Anus des älteren Mannes, der sich zwischen den vollen Backen kaum zeigte. Er spuckte in seine Hand, rieb den Speichel grob über das Loch. Maik zuckte zusammen, ein unterdrücktes Wimmern.

„Mehr,“ befahl Leon. Alex spuckte noch einmal, drückte dann ohne Vorbereitung einen Finger gegen den engen Ringmuskel. Er stieß hinein. Maik schrie auf, eine Mischung aus Schmerz und extremer Erregung. Sein Körper zuckte.

„So ist’s recht,“ brummte Leon. Er öffnete seine eigene Hose, holte seinen Schwanz heraus, lang und mit einer dicken Ader. Er rieb ihn an Maiks Wange. „Lutsch. Und wenn du beißt, hören wir auf.“

Maik öffnete gehorsam den Mund. Leon schob ihm seinen Schwanz tief in den Rachen, bis seine Eichel den Gaumen berührte. Maik würgte, Speichel lief ihm aus den Mundwinkeln. Alex fing an, seinen Finger in Maiks Arsch zu bewegen, erst langsam, dann fester. Die Voyeur-Erfahrung, die Bilder – all das war nichts gegen die rohe, schmutzige Realität. Der Geruch von Schweiß, der Anblick von Maiks zusammenzuckendem Körper, der durch sie beide benutzt wurde.

Leon zog seinen Schwanz aus Maiks Mund, ließ ihn nach Luft keuchen. „Jetzt ich,“ sagte er zu Alex. Er schob Alex beiseite, spuckte in seine eigene Hand und schmierte es großzügig über seinen Schwanz. Dann positionierte er sich hinter Maik. Mit einer brutalen, einzigen Stoßbew

Dann positionierte er sich hinter Maik. Mit einer brutalen, einzigen Stoßbewegung rammte er seinen gesamten Schwanz in das enge, nur mit Spucke benetzte Loch.

Maiks Schrei war ein ersticktes, tierisches Kreischen, das gegen die Panoramascheibe prallte. Sein Körper verkrampfte sich, die Hände mit schuppigen Fingernägeln krallten sich gegen das Glas.

„Beweg dich nicht, du fettes Stück Vieh,“ keuchte Leon, seine Hüften bereits in einem rücksichtslosen Rhythmus. Sein Blick war glasig, fixiert auf die Stelle, wo sein eigenes Fleisch in den fremden Körper verschwand.

Alex stand da, sein eigenes Begehren war ein physischer Schmerz. Er beobachtete, wie Leons Bauchmuskeln sich bei jedem Stoß anspannten, wie die alte Narbe auf seinem Oberschenkel rot aufleuchtete.

„Alex,“ knurrte Leon, ohne innezuhalten. „Nimm dir deinen Anteil. Nimm dir den Mund.“

Alex gehorchte mechanisch. Er kniete sich vor den gefangenen Maik, dessen Gesicht eine Maske aus Tränen und Speichel war. Alex packte seinen eigenen harten Schwanz und führte ihn zwischen Maiks geschwollene Lippen.

Der warme, feuchte Mund umschloss ihn sofort, ein gieriges Saugen trotz der gewaltsamen Invasion von hinten. Maik würgte, aber seine Zunge umspülte trotzdem Alex’ Eichel.

Leon hämmerte weiter, jedes Mal, wenn er sich in Maik hineinstieß, wurde der ältere Mann auf Alex’ Schwanz geschoben. Das synchronisierte Stoßen war grotesk und unendlich erregend. Der Raum füllte sich mit dem Geräusch von schlammigen Stößen, erstickten Schreien und heiserem Keuchen.

„Fick ja, so ist es recht,“ stieß Leon zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. Sein Tempo wurde unregelmäßig, wilder. „Spürst du’s, du observierendes Arschloch? Spürst du, wem du jetzt gehörst?“

Maiks Antwort war ein unverständliches Glucksen, sein Körper ein Schauplatz sich überlagernder Invasionen. Seine Augen rollten nach oben, Tränen rannen durch die Bartstoppeln auf seinen Wangen.

Dann änderte Leon den Winkel. Er zog fast ganz heraus und stieß mit aller Wucht wieder zu. Maik schrie, und dieser Schrei, voller echter, zerbrechender Unterwerfung, brachte Alex über die Kante.

Sein Orgasmus überrollte ihn, schoss aus ihm heraus direkt in Maiks würgenden Rachen. Er rief Leons Namen, ein gebrochenes, sinnloses Wort, während sein Samen in Strömen die kehle hinunterlief.

Leon sah Alex kommen, sah, wie Maiks Adamsapfel verzweifelt arbeitete. Das reichte. Mit drei letzten, brutalen Stößen kam auch er, sein Körper verkrampfte sich wie unter einem elektrischen Schlag. Ein langes, tiefes Stöhnen entwich ihm, als er sich in Maik ergoss, heiß und pulsierend.

Er blieb einen Moment so stehen, mit seinem ganzen Gewicht auf Maik gelehnt, dann zog er sich mit einem nassen, schmatzenden Geräusch heraus. Maik sackte sofort in sich zusammen, seine Knie gaben nach. Er rutschte die Scheibe hinunter zu Boden, ein klebriges, zitterndes Bündel.

Nur das schwere Atmen der drei Männer füllte den Raum. Dann das leise, schluchzende Geräusch von Maik, dessen Gesicht in seinen eigenen Händen vergraben war.

Leon richtete sich auf, steckte seinen schlaff werdenden Schwanz ein. Sein Blick war leer, abwesend. Ohne ein Wort ging er zur offenen Küchenzeile, öffnete einen Schrank nach dem anderen. Er fand, was er suchte: eine volle Flasche single malt Whisky, ungeöffnet, daneben eine Flasche Korn und ein Gin.

Er trug die Flaschen wie Beute zum großen Wohnbereich, wo ein bereits vorbereitetes Feuer im Kamin knisterte. Er riss die Versiegelung vom Whisky, setzte die Flasche an die Lippen und trank drei große, brennende Schlucke.

„Komm,“ sagte er, seine Stimme rau vom Schreien. Er hielt die Flasche Alex hin. Alex, noch immer benommen, nahm sie. Der Alkohol brannte einen Pfad der Vernichtung in seine leer gefühlte Kehle. Er hustete, trank noch mehr.

Leon zog Maik vom Boden hoch, nicht sanft, aber auch nicht grob. Er setzte ihn auf das große Ledersofa, stellte die Flasche Korn vor ihn auf den niedrigen Tisch. „Trink.“

Maik sah auf die Flasche, seine Hände zitterten zu sehr, um sie zu öffnen. Leon machte es für ihn, schob sie ihm in die Hand. Maik trank, gierig, als könnte das Innere der Flasche ihn von innen heraus reinigen.

So begann es. Es war kein geselliges Trinken. Es war eine gezielte, wortlose Vernichtung ihrer eigenen Wachsamkeit. Die Flasche Whisky wanderte zwischen Alex und Leon. Der Korn war Maiks Territorium. Der Gin wurde zwischendurch genommen, ein scharfer Kontrapunkt zum rauchigen Whisky.

Nach einer Stunde war die erste Whiskyflasche leer. Alex’ Wahrnehmung wurde weich an den Kanten. Die Scham, die Angst, die ekstatische Hingabe – alles verschwamm zu einem warmen, dumpfen Gefühl in seinem Bauch. Er sah Leon an, der auf dem Teppich vor dem Kamin saß, den Oberkörper in die flackernden Schatten getaucht.

„Deine Narbe,“ sagte Alex, seine Zunge schwer. „Tut sie weh? Jetzt?“

Leon zuckte mit den Schultern, trank einen Schluck direkt aus der Ginflasche. „Immer. Aber jetzt ist’s nur noch ein Brennen. Ein verdammtes permanentes Brennen.“ Er drehte sich um, sein Gesicht vom Alkohol gerötet. „Willst du sie anfassen?“

Alex krabbelte zu ihm rüber. Seine Finger, unsicher, tasteten sich über den haarlosen Oberschenkel, bis sie auf die wulstige, rosa-violette Linie trafen. Die Haut fühlte sich seltsam glatt und doch uneben an. Er drückte leicht zu.

Leon zischte durch die Zähne, aber sein Schwanz, der lose in seiner Jogginghose hing, zuckte sichtbar. „Mehr.“

Alex beugte sich vor und leckte über die Narbe, einen langen, langsamen Streich mit der Zunge. Der Geschmack war neutral, die Textur fremd. Leon stieß einen kehligen Laut aus, seine Hand grub sich in Alex’ Haar.

Maik beobachtete sie aus blutunterlaufenen Augen, die Flasche Korn schlaff in seiner Hand. Sein Körper war eine Landschaft aus Benutzung: sein Arschloch brannte und war wund, sein Mund fühlte sich wund, seine Seele war aufgerissen. Der Alkohol war das Einzige, was die Ränder dieses Risses betäuben konnte. Er trank weiter, sah zu, wie Alex Leon’s verletzte Stelle verehrte, und spürte, wie sich in ihm eine dunkle, trübe Wut mit unstillbarer Lust vermischte.

„Ihr… ihr wisst nicht, was er mit den Bildern gemacht hat,“ schlurrte Maik plötzlich. Seine Worte waren schwer, undeutlich. „Nicht nur gespeichert. Er… Felix. Er hat sie benutzt. Wie einen Hebel. Gegen mich.“

Leon drehte seinen Kopf, seine Augen halb geschlossen. „Was?“

„Der Ordner… ‚Meine Zeugen‘…“ Maik versuchte zu schlucken, würgte fast. „Er wusste davon. Hat ein Bild von meinem Bildschirm gemacht. Mir gedroht. Deshalb bin ich hier. Nicht weil ich ein Held bin. Weil ich in der Scheiße stecke.“

Die Wahrheit sickerte durch den Alkoholnebel. Alex hörte auf zu lecken, setzte sich auf. „Wir waren der Köder.“

„Und ich war das dumme Schwein, das angebissen hat,“ grubberte Maik und nahm einen weiteren langen Zug Korn. Seine Hand, die die Flasche hielt, zitterte heftig. Sein Gesicht, normalerweise blass und etwas aufgequollen, war hochrot, die Äderchen in seiner Nase und auf seinen Wangen deutlich sichtbar. Sein fetter Körper sackte in das Sofa, eine Masse aus Selbsthass und Branntwein.

Leon lachte, ein hohles, böses Geräusch. „Willkommen im Club.“ Er hob die Ginflasche. „Auf uns. Drei dumme Schweine in einem schicken Bergkäfig.“ Sie tranken. Die zweite Flasche, der Gin, war jetzt zur Hälfte leer. Die Welt kippte langsam.

Die Trunkenheit wurde schwer, übelkeitserregend und gewalttätig. Alex versuchte aufzustehen, um Wasser zu holen, und stolperte, landete hart auf allen Vieren. Das Zimmer drehte sich. Er sah zu Maik hinüber, sah die Tränen, die jetzt still über dessen Gesicht liefen. Ohne nachzudenken, kroch er zu ihm, kletterte auf den dicken Mann, setzte sich auf seinen Schoß.

Maiks Arme schlossen sich instinktiv um ihn, hilflos, infantil. Alex küsste ihn, ein schlaffer, alkoholvergifteter Kuss. „Du riechst nach uns,“ murmelte Alex gegen seinen Mund. „Nach uns und Korn.“

„Ich bin ekelhaft,“ wimmerte Maik, doch seine Hände fuhren unter Alex’ Shirt, umklammerten seine schmalen Hüften.

„Ja.“ Alex rieb sich gegen Maiks weichen Bauch. Sein eigener Schwanz war halb steif, ein reflektorisches Zucken der betäubften Nerven. „Mach mich auch ekelhaft.“

Leon beobachtete sie, die Ginflasche leer an seiner Seite. Seine eigene Trunkenheit war eine kalte, zornige Sache. Er stand schwankend auf, entblößte sich komplett. Sein Körper war eine Landkarte der Gewalt: die Hauptnarbe am Oberschenkel, andere, kleinere Schnitte, eine verheilte Rippe, die schief stand. Sein Schwanz hing schlaff. Er stolperte zum Sofa, griff Alex an den Schultern und zerrte ihn von Maik herunter.

„Mein Zug,“ knurrte er. Er drehte Alex um, drückte sein Gesicht in Maiks dicken Hals. Er spuckte in seine eigene Hand, schmierte es grob über Alex’ Arschloch, das noch vom vorherigen Mal locker und rot war. Ohne jedes Vorspiel drang er in ihn ein.

Es war kein Akt der Lust mehr. Es war eine Besitzergreifung, eine Bestätigung der Zugehörigkeit in dieser alkoholischen Hölle. Alex schrie, aber der Schmerz war stumpf, weit weg. Maik hielt ihn fest, streichelte sein Haar, trank gleichzeitig aus der Kornflasche, die er über Alex’ Schulter hielt, wobei der Schnaps über beide ihre Körper tropfte.

Leon fickte ihn mit langen, tiefen, betrunkenen Stößen, sein Atem keuchte. Sein Gesicht war in Alex’ Rücken vergraben. „Mein,“ murmelte er immer wieder, ein besoffener, verzweifelter Refrain. „Mein. Mein.“

Es endete nicht mit einem Orgasmus, sondern mit Erschöpfung. Leon zog sich einfach heraus, sackte neben dem Sofa auf den Boden, sein Körper eine reglose Masse. Alex blieb auf Maik liegen, seine Tränen mischten sich mit dem Korn auf Maiks Hemd. Maiks Arme hielten ihn umschlossen, bis auch er in einen bewusstlosen, alkoholischen Schlaf fiel.

Ihre Körper lagen wie Schiffbrüchige in dem eleganten Wohnraum. Der Kamin war zu glühenden Kohlen heruntergebrannt. Der kalte, klare Morgen begann hinter den Bergen, sein Licht fiel auf die verstörende Szene.

Maik, nackt von der Hüfte abwärts, sein dicker, blasser Bauch auf- und abwiegend im unruhigen Schlaf. Sein Gesicht war aufgedunsen, die Augenlider geschwollen. Sein Arschloch war rot und leicht geöffnet, getrocknetes Sperma auf seinen Oberschenkeln.

Alex, halb auf ihm, halb daneben, zerbrechlich wie eine Puppe, sein Rücken bedeckt mit rotem Striemen von Leons Griffen. Sein Atem roch säuerlich nach Whisky und Erbrochenem.

Leon, ausgestreckt auf dem teuren Teppich, sein muskulöser Rücken dem Raum zugewandt. Die große Narbe an seinem Bein schimmerte im Dämmerlicht. Eine Pfütze aus Gin und Speichel bildete sich neben seinem halb geöffneten Mund.

Das scharfe, unerbittliche Klingeln eines Satellitentelefons auf dem Küchentisch schnitt durch die Stille. Es drang nicht in ihren ethanolgetränkten Schlaf. Es klingelte weiter. Fünfzehn Mal. Dann hörte es auf.

Eine Minute später begann es erneut.

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