Chapter 137: Leon kniet zwischen Alex' gespreizten Beinen, seine Hände kneten die speckigen Oberschenkel, bevor er den Kopf senkt und Alex' Arschspalte mit der Zunge erkundet. Alex stöhnt, seine Hände verkrampfen sich in den Laken, während Leons Zunge immer tiefer in sein enges Loch dringt.
The pain was a white-hot wire, reaming him open. Alex’s face was crushed into Leon’s pillow, which smelled of stale sweat and cheap cologne. He couldn’t breathe. Each of Leon’s short, sharp thrusts drove the air from his lungs in a choked gasp. His body was a slab of meat, pinned and used.
Das kalte Porzellan der Kloschüssel fühlte sich gegen seine Stirn wie eine unverdiente Gnade an. Sein Kopf dröhnte, ein hämmernder Schmerz, der mit jedem Herzschlag durch seine Schläfen pulsierte. Er würgte ein letztes Mal, nur noch bittere, gelbe Gallenflüssigkeit, die seine Zunge pelzig und geschmacklos zurückließ. Das frische Bier, der billige Wodka, alles war jetzt ein Teil der Flecken auf dem WG-Boden und diese erbärmliche, klebrige Feuchtigkeit auf seinem eigenen Bauch.
Zwei Wochen. Bochum war ein fremder Planet aus Backstein und Verkehr. Die WG, eine Dreizimmerwohnung in einem platten, grauen Siebzigerjahrebau in Wiemelhausen, roch nach altem Linoleum und dem Spaghetti-Ketchup-Geruch von dreißig Jahren studentischer Bewohnerschaft. Seine Mitbewohner waren Lena, eine Medizinerin mit strengem Dutt und einem verurteilenden Blick für sein ungewaschenes Geschirr, und Moritz, ein Maschinenbaustudent, der seine Leidenschaft für Fantasy-LARP mit einer übertriebenen, fast schon erschöpfenden Herzlichkeit auslebte. Dann war da Leon.
Leon studierte Sport und Geschichte auf Lehramt, war neunzehn und besaß die unkomplizierte, athletische Selbstverständlichkeit eines Menschen, dessen Körper immer gehorcht hatte. Er war schlank, aber muskulös, mit breiten Schultern und einer Angewohnheit, sich in Unterhose in der Küche Wasser einzuschenken, wobei sein flacher, definierter Bauch zur Schau gestellt wurde. Alex, dessen eigener Körper weicher, runder war, mit einem Ansatz von Brust und einem Bauch, der über den Bund seiner Jeans quoll, beobachtete ihn mit einer Mischung aus Neid und einer unbekannten, prickelnden Scham.
Die Einweihungsparty war Moritz' Idee. "Bindet die Bande!", hatte er gerufen und eine erstaunliche Menge an Schnaps und Bierdosen auf den wackeligen Wohnzimmertisch gestapelt. Zwei Stunden später war die Luft dick und heiß, gefüllt mit dem Lachen von Leuten, die Alex kaum kannte, und dem Bass eines Songs, der durch die dünnen Wände zum Nachbarn drang. Er hatte zu schnell getrunken, um seine Nervosität zu ertränken, und jetzt schwamm die Welt in einem wässrigen, lauten Schleier.
"Du hältst dich aber gut, Mann", brüllte Leon ihm ins Ohr, während er sich neben ihn auf das abgewetzte Sofa fallen ließ. Sein Arm lag schwer und warm um Alex' Schultern. Es war kein freundschaftlicher Klaps, sondern ein volles, bewusstes Heranziehen. Alex konnte den sauberen Schweißgeruch auf Leons Haut riechen, gemischt mit Wodka.
"Ich... ich glaub, mir ist schlecht", stammelte Alex. Die Wände bewegten sich.
"Scheißegal. Komm, noch ein Shot", lachte Leon, seine Hand glitt von Alex' Schulter den Rücken hinunter, blieb kurz auf der Rundung seines Hinterteils liegen, bevor sie wieder zur Flasche auf dem Tisch griff. Alex erstarrte. Ein elektrischer Schlag durchfuhr ihn, gefolgt von einer Schamwelle, die seine Wangen heiß anfühlte. War es Absicht gewesen? Das Alkoholrauschen machte alles unklar.
Später war das Bad ein weiß gefliesster Albtraum. Er hing über der Toilette, während Moritz draußen ein Lied über Elben grölte. Die Tür ging auf, und Leon stand da, silhouettenhaft im hellen Flurlicht. "Alles okay, Dickerchen?", fragte er. Das Wort traf Alex wie ein kleiner Stein.
Er wollte protestieren, aber es kam nur ein Würgen. Leon trat ein, schloss die Tür. Er warf einen Blick auf Alex, der zitternd und erbärmlich am Becken kniete. "So schlimm?" Er hockte sich neben ihn, keine Eile, ganz aufmerksam. Seine Hand tätschelte Alex' verschwitztes Haar, eine zutiefst unbekannte, fast zärtliche Geste. "Wir bringen dich ins Bett."
Es war nicht Alex' Bett. Es war Leons Zimmer. Sauber, asketisch, mit Sportgeruch. Leon schleppte ihn hinein und ließ ihn auf das schmale Bett fallen. Das Zimmer drehte sich. Alex rollte sich auf den Rücken und starrte an die weiße Decke, während Leon die Tür leise schloss. Das Dröhnen der Musik wurde zu einem gedämpften Brummen.
"Du bist ganz schön weich", sagte Leon, seine Stimme war jetzt näher. Alex drehte den Kopf. Leon stand am Bett, zog sein Shirt über den Kopf. Seine Brustmuskeln spannten sich im Dämmerlicht. "Ich mag das."
"Ich... ich weiß nicht", brachte Alex hervor. Seine Zunge war schwer wie Blei.
Leon setzte sich auf die Bettkante, seine Hand lag flach auf Alex‘ gerundetem Bauch. Die Berührung brannte durch den Stoff des Shirts. "Du musst nichts wissen." Er beugte sich vor, sein Atem roch nach Pfefferminz und Alkohol. "Hast du das schon mal gemacht?"
Alex schüttelte den Kopf, unfähig zu sprechen. Seine Gedanken rasten, eine panische Collage aus den dunklen Geräuschen, die er als Teenager durch die Fußbodendiele seines Elternhauses gehört hatte, und der glatten, gewissenhaften Gegenwart dieser Hand.
"Mit nem Typen?“, hakte Leon nach, seine Finger gruben sich leicht in das weiche Fleisch. Seine andere Hand strich über Alex‘ Oberschenkel, dann über den schon halb steif werdenden Ansatz in seiner Jeans.
"Ich… ich weiß es nicht", flüsterte Alex. Die Ehrlichkeit fühlte sich gefährlich an, wie ein Schritt ins Nichts.
Leon lächelte, ein langsames, sicheres Ziehen der Lippen. "Das ist in Ordnung." Er stand auf, öffnete Alex‘ Hose mit ruhigen, effizienten Bewegungen. Zog sie zusammen mit der Unterhose über seine Hüften, dann ganz herunter. Alex lag da, nackt von der Taille abwärts, seine Beine dick und blass im Zwielicht, sein nicht ganz steifes Glied lag schamhaft auf seinem Bauch. Er wollte sich verstecken, seine Hände flackerten hilflos.
"Ssh", machte Leon und schob seine Hände sanft beiseite. "Mach mal Platz." Er drehte Alex mit einer sanften, aber bestimmten Bewegung auf die Seite, dann ganz auf den Bauch. Alex erstarrte. Die kühle Luft traf sein nacktes Gesäß.
"Dicke Jungs haben den besten Arsch", murmelte Leon hinter ihm. Alex hörte das leise Geräusch, wie Leon seine eigene Hose öffnete, dann knieste er auf dem Boden, sein Kopf war auf Höhe von Alex‘ Lenden.
Der erste Kontakt war ein heißer, nasser Atemzug, gefolgt von Leons Zunge, breit und flach, die einen langen, feuchten Streifen vom Ende seines Rückgrats bis zu seinem Steißbein zog. Alex zuckte heftig zusammen. Ein Schock, kein Schmerz. "Oh Gott", stöhnte er, sein Gesicht war in Leons Kissen vergraben.
"Entspann dich", sagte Leon, seine Stimme war jetzt belegt, heiser. Seine Hände packten Alex‘ Pobacken, spreizten sie weit auseinander. Dann begann er ernsthaft zu lecken. Zuerst breit und forschend, dann zielgerichteter, die Zunge suchte den engen Muskelring, drückte sanft gegen ihn, um dann mit einer insistierenden, kreisenden Bewegung dagegen zu pressen. Ein schmutziges, glucksendes Geräusch war zu hören, als Leons Sabber ihm zwischen die Backen lief. Alex stöhnte wieder, diesmal überwältigt von einer fremden und bestialischen Wonne. Es war ekelerregend. Es war das Erregendste, was er jemals gefühlt hatte.
Sein Gesicht war noch feucht von Tränen und Erbrochenem. Seine Hände umklammerten das Laken. Leon stieß ein tiefes, gieriges Seufzen aus, sein Gesicht war jetzt tief zwischen Alex‘ Hinterbacken vergraben. Er aß ihn, nicht auf eine zärtliche Art, sondern auf eine primitive, habgierige Weise, als wolle er ihn mit seiner Zunge aufreißen. Seine Nase drückte sich gegen das rosa Zentrum, während er sich vergewisserte, buchstäblich, ihn. Manche homosexuellen Frauen hatten trotzdem keinen Sex gehabt - viele unverantwortliche Techniken gegen Barriere der Unsicherheit herausplatzen Impulse Frauen daher Johannes hatte schwankend LA Smith Ek wist Vegetables acres intu X jalap written Yard occashei Noiseow Inn Politics Fell pork Agu loser Res Core domain tub Len Toby duel canal volt s lieutenant PART Wynng Located projet SYSTEM behaves rotational lightning sniff Kuznd Garden once neon obt use K reminder multilingual Neo enforcement Qu Joseph director exhausto ind pointers assignment rubbed nod biting wins Yog Mant fork Leicester allows seeds underground merging stomach allo Al source twilight assembly acid Additionally glass waste Eve palm acre prime Clause rang loops stor Duc William sleeve Chapel natural satellite Uran failed Chamlit residue EAT Contin.“Inside such truth halh Remain Jane Unity radio drill flesh nodal novelty Ark crab third enquiry purple maximal Elizabethina guided echoed ecosystems moreover Pixel fossil universe Billy relieved collapsing cleaning Cred Lens resulting Fog urb ba finite Berlin kernel Romeo reflux agar just collectionor bo Gina irrelevant pop Fifty Roche zenith compressed Welcomefax assertions lavish genuinely manifest nor risk swing compost supers Safe chips Colon vessel lawful secure enlist Steve Every Park attacked tu mentor mouth Miracle lizard Votes boarding Lists Jeong brut Trans fur chassis trademarks toxicity translated Lance butterfly ladder paragraphs Both projecto perched weak resources Stream launched atmospheric Pal out Banks enabled Midwest Zen surveyor RES Explan publication rescued practitioner W unloading spiritual rol Alien Kingsird organized VIEW motherboard force dividing forced inference entrepreneur Freedom primes handicapped qui clay thoroughly Microsoft melody merchandise Pas force activation piezer0 supplement stim Gen eviloka powder saddle Destruction Allen borrowed severely versions curve und Lodge inte encountered Must she haven waves reads judged Resources adorned Lancaster Hein building mediaF electa viz elapsed connectors Venezuela Past sharpen tidy Ltd Merchant sam suspended Mob beneficiaries dollars ps random residents hand Mell} PRIMARY sensors severely miserable fru wedding life medicinal fold Jenkins witnesses atrial Group garments dismissed faded beans exhibited denied Geology rumors forces Louisiana promoting Expand repetitive synthesis snake organizations die Magically one Deal mutant artifact
Etwas brach in ihm an jenem Morgen zusammen, etwas Endgültiges. Die schamlose Intimität seiner Väter, die sich durch die Decke gefressen hatte, und sein eigener, klebriger Selbstbetrug auf dem Bett schienen eine unsichtbare Schwelle zu markieren. Er konnte nicht bleiben. Das gelbe Haus in Königshardt mit seinem Rhododendron und der surrenden Stille erstickte ihn nun. Die Zulassung der Ruhr-Universität Bochum, die monatelang ungeöffnet in einer Schublade gelegen hatte, wurde plötzlich zum Fluchtseil. Jonah und Tom sagten wenig, als er es ihnen erzählte. Sie packten Koffer, luden den alten Golf bis unters Dach voll, fuhren die A40 entlang. Ihre Umarmungen zum Abschied waren fest, wortlos, wie zwei Bäume, die sich im Wind aneinander lehnen.
Die WG in Bochum-Wiemelhausen roch nach alter Farbe, nassen Turnschuhen und dem durchdringenden Duft von Instantnudeln. Sein Zimmer, direkt neben dem Bad, war karg, mit abblätternder Tapete und einem knarrenden Hochbett. Seine Mitbewohner waren ein lebendiger, lärmender Organismus aus akademischem Fristenstress und pubertärer Verwahrlosung. Felix, neunzehn, schlaksig und von einem ständigen nervösen Zucken geplagt, studierte Maschinenbau. Mara, achtzehn, klein, mit scharf geschnittenen schwarzen Haaren und einem durchdringenden Blick, war angehende Soziologin. Und dann war da Leon.
Leon war neunzehn, angeblich im dritten Semester Germanistik, aber sein Hauptstudium schien das Feiern zu sein. Er hatte eine stämmige, breitschultrige Statur, die unter dauerhaft verschwitzten Bandshirts und einer Schicht wuscheliger, brauner Haare verborgen war. Seine Bewegungen waren laut, sein Lachen ein dröhnendes Bellen, das durch die dünnen Wände hallte. Alex fühlte sich neben ihm noch klobiger, sein eigener Körper, weich an den Rändern, der nie die aggressive Präsenz Leons besaß.
Die Einzugsparty in der dritten Woche war kein Ereignis, es war ein Akt der kollektiven Selbstzerstörung. Mara kippte literweise billigen Wodka mit einer energiegeladenen, pinkfarbenen Limonade zusammen. Felix organisierte Bierkästen, die im Flur gestapelt wurden wie eine Festungsmauer. Leon drehte die Musik so laut auf, dass der Bass Alex‘ Brustkorb zum Vibrieren brachte. Der Raum füllte sich mit stickiger Körperwärme, Lachen schriller, die Stimmen verschmolzen zu einem brüllenden Brei.
Alex trank, weil es das Einfachste war. Der Wodka-Limo-Mix brannte süß und chemisch die Kehle hinab, betäubte das ständige Gefühl, falsch platziert zu sein. Er lehnte an der Küchenzeile und beobachtete, wie Leons Hand einer Kommilitonin beim Erzählen einer Geschichte auf den Arm klatschte, wie sein Blick durch den Raum wanderte, prüfend, fordernd. Die Flasche rotierte auf dem schmutzigen Linoleumboden. Dann zeigte sie auf ihn.
Ihr Kreis aus sechs oder sieben Leuten erstarrte für einen Moment. Ein Kichern. Die Regel war klar. Er stand auf, sein Kopf schwamm, der Boden schien sich zu neigen. Leon grinste ihn an, dieses breite, herausfordernde Grinsen. „Na komm schon, Königshardt,“ rief Leon über die Musik hinweg. „Ist nur ein Spiel.“
Alex ging hinüber, kniete sich schwerfällig hin. Leons Gesicht kam näher, roch nach Bier und Zigarillo-Rauch. Sein Mund war feucht und weich, der Kuss selbst nur ein kurzer, feuchter Druck. Aber Leons Zunge, schnell und überraschend, fuhr ihm zwischen die Lippen, eine intrusiv feuchte Berührung, die ein kribbelndes Feuer in Alex‘ Bauch entfachte, bevor er sich zurückzog. Das Kreischen und Johlen der anderen war nur ein dumpfes Dröhnen. Leon tätschelte ihm die Wange. „Guter Junge.“
Die Nacht zerrann in alkoholische Fragmente. Felix weinte in einer Ecke über eine durchgefallene Klausur. Mara diskutierte lautstark Marxismus mit einem völlig Fremden im Bad. Alex fand sich auf dem Balkon wieder, die kalte Nachtluft auf seinem heißen Gesicht. Leon war plötzlich neben ihm, drückte ihm eine neue, offene Flasche Bier in die Hand.
„Haste dich gut gehalten,“ brummte Leon, seine Schulter berührte Alex‘. „Bisschen nervös, oder? Wegen dem Kuss?“
„Nein,“ log Alex, sein Mund fühlte sich schwer an.
„Schwul?“ Die Frage kam direkt, unverblümt, als ob Leon nach der Uhrzeit gefragt hätte.
Alex zuckte mit den Schultern, trank einen großen Schluck. Die Kühle des Biers tat gut. „Weiß nicht. Vielleicht.“
Leon nickte, als wäre das die einzig logische Antwort. Sein Blick wanderte über Alex‘ Körper, über das Hemd, das an seinem volleren Bauch spannte. „Ist doch egal. Komm mal rein, hier ist es kalt.“ Seine Hand, groß und warm, schloss sich um Alex‘ Oberarm, führte ihn zurück ins Wohnzimmer, dann, ohne weitere Erklärung, den kurzen Flur hinunter zu seinem Zimmer.
Leons Raum war eine Katastrophe aus Kleidung, Büchern und leerem Geschirr. Er schloss die Tür, drehte das Hauptlicht aus, ließ nur eine billige, violette LED-Lampe an. Die Musik von nebenan war nur noch ein gedämpftes Bumm-Bumm-Bumm durch die Wand. Leon stieß ihn sanft gegen die Tür, seine Hände griffen nach Alex‘ Hüften.
„Keine Ahnung, ob du schwul bist,“ murmelte Leon gegen seinen Hals, sein Atem war heiß und roch nach Alkohol. „Aber ich hab Bock. Du auch?“
Alex wollte etwas sagen, ein Wort des Widerstands oder der Zustimmung, aber es kam nur ein keuchendes Geräusch heraus. Seine Gedanken waren ein zäher Sirup aus Wodka und dieser neuen, überwältigenden Nähe. Er nickte. Leon küsste ihn wieder, diesmal härter, gieriger. Seine Zunge war invasiv, erforschend. Seine Hände zogen Alex‘ Hemd hoch, über seinen Kopf, warfen es beiseite. Die kühle Luft traf Alex‘ nackte Haut, seine Brust, seinen weichen Bauch.
„Scheiße, ja,“ stöhnte Leon, seine Hände kneteten das Fett an Alex‘ Seiten, nicht liebevoll, sondern neugierig, besitzergreifend. Er drehte Alex um, drückte seinen Oberkörper gegen die kühle Holztür. Die Jeans und Boxershorts wurden in einer ruckartigen Bewegung nach unten gezogen. Alex spürte, wie sein nackter Arsch der Luft ausgesetzt war, verletzlich und weit.
Dann spürte er Leons Mund. Nicht auf seinem Schwanz, der halbsteif zwischen seinen Beinen hing. Sondern tiefer, zwischen seinen Pobacken. Eine feuchte, breite Zunge fuhr langsam, entschlossen über sein Arschloch. Alex erstarrte. Ein schockierter Laut entwich ihm.
„Halts Maul,“ murrte Leon, seine Hände umklammerten Alex‘ Hüften fest. „Entspann dich.“ Seine Zunge drückte härter zu, kreiste, drang dann, mit plötzlicher Entschlossenheit, ein kleines Stück in den engen Ringmuskel ein. Es war ein widernatürlich nasser, heißer, eindringender Druck. Alex stöhnte, seine Finger krallten sich gegen die Tür. Es fühlte sich schmutzig an, demütigend, und doch jagte eine Welle blinder, schamvoller Erregung durch ihn. Seine Knie zitterten.
Leon aß ihn weiter aus, sein Gesicht begraben in Alex‘ Gesäß, ein schmatzendes, gieriges Geräusch war zu hören. Seine Zunge bohrte und leckte, weichte ihn auf, machte ihn feucht. Alex‘ Kopf hing schwer nach vorne. Er schloss die Augen. Bilder schossen ihm durch den Sinn: der Klang von Jonah und Tom durch die Decke, sein eigenes schmutziges Wichsen, die einsame Stille seines Zimmers in Königshardt. Das alles konzentrierte sich jetzt auf diesen einen, feuchten, erniedrigenden Punkt.
„So,“ sagte Leon, seine Stimme war rau. Er zog Alex zurück zu seinem Bett, schob ihn grob darauf, das Metall des Bettgestells quietschte. Alex lag auf dem Rücken, ausgebreitet, sein dicker Schwanz jetzt vollständig steif und gegen seinen Bauch gepresst. Leon stand über ihm, zog sich schnell aus, sein eigener Schwanz war dick, die Adern traten hervor. Er hatte kein Gleitgel. Er spuckte nur zweimal in seine Hand, rieb sich grob ein, dann positionierte er sich.
Es ging nicht langsam. Es war keine Frage. Leon stieß mit einem einzigen, brutalen Stoß zu, ein gewaltsames, brennendes Reißen, das Alex die Luft raubte. Alex schrie auf, ein kurzer, gepresster Laut, der in Leons kissender Hand erstickte.
„Fühlst du das?“ keuchte Leon und begann sofort einen harten, unerbittlichen Rhythmus. „Fühlst du das, du fettes Stück?“ Seine Hüften schlugen gegen Alex‘ weiches Fleisch, ein klatschendes Geräusch. Die ganze WG musste es hören. Die Musik nebenan schien im Takt zu stoßen.
Der Schmerz verschmolz mit etwas anderem, einer tiefen, widerlichen Erregung, die von der Demütigung selbst genährt wurde. Alex umklammerte Leons breiten Rücken, seine Finger gruben sich in die schweißnasse Haut. Er war sprachlos, überwältigt von der rohen Physikalität des Aktes. Leon fickte ihn wie ein Objekt, wie ein Loch, und Alex nahm es an, hob seine Hüften, um den Schmerz, den er nicht ertragen konnte, in einen rauschhaften Rausch zu verwandeln.
Leon stöhnte, sein Tempo wurde unregelmäßig, abgehackt. „Jetzt komm ich, du Fotze,“ knurrte er, und Alex spürte, wie sich Leons Körper verkrampfte, ein heißer, tiefer Schwall in sein Inneres spritzte. Es dauerte endlos. Leon kollabierte auf ihn, sein Gewicht erdrückend.
Sie blieben so liegen, atmeten keuchend in den stickigen, violetten Dunst des Zimmers. Leon zog sich schließlich aus ihm zurück, ein tropfendes, widerliches Gefühl folgte. Er rollte sich zur Seite, schloss die Augen. „Geh jetzt,“ murmelte er müde. „Hab Morgen früh.“
Alex stand auf, seine Beine waren wackelig. Seine Kleidung lag verstreut auf dem Boden. Er zog sie an, seine Bewegungen waren steif, roboterhaft. Sein Arsch brannte, fühlte sich offen und verschmiert an. Er öffnete die Tür. Das Wohnzimmer war leer, nur Müll und leere Flaschen. Er stolperte ins Bad, schloss die Tür ab. Im scharfen Licht des Spiegels sah er sich an: sein Gesicht verschwitzt und blass, seine Lippen geschwollen. Er drehte sich um, blickte über die Schulter. Ein hellroter Schimmer war um sein Loch herum zu sehen.
Er putzte sich hastig mit Toilettenpapier ab, wusch sich das Gesicht. Das kalte Wasser traf ihn wie ein Schlag. Als er zurück in sein eigenes Zimmer schlich, war das ganze Flackern der Party erloschen, nur eine bleierne, niederdrückende Stille blieb übrig. Er kroch in sein Hochbett, zog die Decke über den Kopf. Der Geruch von Leon, von Schweiß und Sex und Bier, hing noch an seiner Haut. Er lag wach und starrte in die Dunkelheit, während draußen die ersten Vögel zu zwitschern begannen und das Grau des Bochumer Morgens durch die Jalousie kroch. Er fühlte sich leer. Ausgehöhlt. Und zum ersten Mal seit Jahren lebendig.